
Was passt besser im Duell der Sieglosen als ein 1:1-Unentschieden. Denn die Veilchen warten auswärts, wie der FSV Frankfurt zu Hause, noch auf einen Dreier in dieser Saison. Immerhin bleibt der FC Erzgebirge dank des Punktgewinns im dritten niederlagenfreien Spiel in Folge über dem ominösen Strich. Lange Zeit stand die Mannschaft von Tomislav Stipic vor 4.056 Zuschauern im Volksbank Stadion aber mit leeren Händen da. “Wir haben vergessen, Fußball zu spielen”, meinte der Coach zu der völlig missratenen ersten Halbzeit. Und so musste man froh sein, dass die Möhlmann-Elf nur einen Treffer durch Oumari (23.) markieren konnte. Im zweiten Durchgang kurbelten die eingewechselten Dorian Diring und Mike Könnecke die Angriffsbemühungen an. “Ich musste reagieren, um offensiver zu agieren. Wir waren dann besser, deutlich zielstrebiger”, sagte Stipic zur taktischen Umstellung - nun ohne Thomas Paulus und Frank Löning. Der Ausgleich von Stipe Vucur (70.) nach Zuspiel vom ebenfalls eingewechselten Patrick Schönfeld war im Grunde nur noch eine Frage der Zeit und wegen des passiven Auftretens der Gastgeber in den zweiten 45 Minuten auch nicht einmal unverdient. Daran änderte auch ein letztes Anrennen in der hektischen Schlussphase nichts, in der die eingewechselten Schembri (83.) und Kapllani (90.+2) sowie Grifo per Freistoß (90.+1) gar noch den Siegtreffer für den FSV auf den Schlappen hatten. Am Ende blieb es bei der Punkteteilung, die beide Teams mit zwölf Zählern im unteren Tabellendrittel verweilen lässt.
Spielbericht
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