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Stadionumbau nimmt konkrete Formen an

Auf einer Pressekonferenz wurde heute über den aktuellen Stand und die weiteren Planungen des Stadionumbaus informiert sowie ein erster Entwurf präsentiert. Demnach könnte Ende 2015 mit dem Abriss der Westtribüne begonnen werden. Die Fertigstellung ist für Oktober 2017 vorgesehen. Die beengten Raumverhältnisse im Lößnitztal seien eine besondere Herausforderung bei der Planung gewesen, erklärte Architekt Martin Beyer, der hofft, dass mit dem aktuellen Entwurf der Wiedererkennungswert des Stadion erhalten bleibt: “Wir wollen versuchen, die Traditionen des Bergbaus visuell umzusetzen.” Die große Treppe am Hauptzugang wurde mit ins Modell integriert, damit den Fans schon beim Weg zum Stadion ein Blick ins Innere gewährt werden soll. Neben ausgebautem VIP-Bereich und vielen Funktions-, Versorgungs- und Erlebnisräumen werden in der neuen Haupttribüne ein Vereinsmuseum sowie eine Möglichkeit, Kinder zu betreuen, integriert werden.
Vor allem soll der Umbau der Arena “die Wettbewerbsfähigkeit sichern”, unterstrich Präsident Helge Leonhardt die Wichtigkeit für den Verein und scherzte: “Hier kannst du schon den zweiten Teil von Goodbye Lenin drehen.” Die Sportstätte sei deutlich überaltert und es müsse dringend gehandelt werden. Leonhardt strebt ein flexibles Mietmodell mit dem Landkreis an, der die Kosten für den Verein je nach Liga-Zugehörigkeit anpasst. Das würde “ruhiges Fahrwasser für den Club” bedeuten. Derzeit sind für den Umbau 17,3 Millionen Euro einkalkuliert. Davon soll der Landkreis 15 Millionen tragen, der Rest würde zwischen Stadt und Verein aufgeteilt. Damit das Budget einfach überwacht werden kann, sollen die Kosten möglichst detailliert aufgeschlüsselt werden, versprachen die Planer. Andreas Stark, zuständiger Beigeordneter im Landkreis, betonte, dass es sich um einen vorläufigen Entwurf handle. Im Sommer soll der Bauantrag dann fertig sein und der Kreistag erste Entscheidungen treffen.

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