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FC Erzgebirge Aue - Alemannia Aachen 'Vorschau'

Ehe drei Wochen vor dem Auswärtsspiel im Olympiastadion gegen Hertha BSC Berlin die Woge der Begeisterung bei zahlreiche Schlachtenbummler fast ins Uferlose steigt, steht am Sonntag erstmal das sechste Heimspiel der Veilchen auf dem Programm. Und wie in den Fünf zuvor, sollen auch gegen den Rekordhalter Alemannia Aachen, mit 27 Jahren der Oldie und zugleich Erstplatzierte in der Ewigen Zweitligatabelle, die drei Punkte im Erzgebirge bleiben. Für das Ausbauen der aktuell längsten Serie im Profifußball mit 21 ungeschlagenen Liga-Heimspiele (19 Siege, zwei Remis) am Stück, hat sicherlich auch niemand etwas auszusetzen. Zweiter gegen Neunter bzw. 27 Punkte stehen 17 Zählern gegenüber. Nichtsdestotrotz heißt das Ziel für alle Beteiligten in Aue weiterhin "nur" Klassenerhalt. Auch die momentane Ungeschlagenen-Serie von neun Partien lässt noch keinen Grund zum vorschnellen Jubel zu.
Warum auch, denn ausbaufähig ist noch so Einiges. Dies sah man im letzen Spiel beim Karlsruher SC vor allem in Halbzeit zwei sehr deutlich. Die Schmitt-Elf hat die schlechteste Passgenauigkeit der Liga vorzuweisen - nur 65 Prozent der Abspiele kamen zum eigenen Mann. Viel effektiver sind die Lila-Weißen allerdings bei der Thematik Torausbeute. Nicht, dass dies jetzt ein Topwert in der Liga wäre, denn mit 16 erzielten Treffern steht man damit so ziemlich im Mittelfeld der Tabelle und ist zudem mit zwei Buden weniger noch hinter Aachen angesiedelt - doch holte Aue damit acht Siege, im Gegensatz zu den vier Dreiern von Alemannia. In Bezug auf die erzielten Buden ist Marc Hensel mit sechs Toren und einer Vorlage der torgefährlichste Mittelfeldspieler in Liga zwei. In den letzten drei Partien knallte der 24-jährige Abräumer das Runde ins Eckige.
Bei den Schwarz-Gelben ist derzeit Benjamin Auer der Mann der Stunde. Der Stürmer traf in den letzten fünf Ligaspielen in Folge - derzeit die längste Torserie eines Spielers im Unterhaus, die in Aue hoffentlich ein jähes Ende finden wird. Denn beim Verhindern von gegnerischen Einschlägen besitzt Aue nun mal Topqualitäten. Sieben Spiele zu Null sprechen klar für sich - Höchstwert in den beiden Bundesligen. Nur 0,69-mal je Spiel musste Keeper Martin Männel hinter sich greifen. Einzig Hertha BSC liegt mit 0,58 Gegentreffern pro Partie auf dem Spitzenplatz.
Zur Bilanz gegeneinander gibt es keinen deutlichen Trend zu verzeichnen. Die Veilchen verließen dreimal (auswärts 5:1 / zu Hause jeweils 2:1) den Platz als Sieger, teilten sich bei einem 1:1-Unentschieden mit den Öchern die Punkte und mussten sich inklusive der 2:4-DFB-Pokalniederlage fünfmal mit Nichts zufrieden geben. Zum neunten Mal trifft man nun in Liga zwei aufeinander und die Zuschauer könnten anhand der Zahlen toremäßig jedenfalls auf ihre Kosten kommen. In allen Begegnungen fiel nämlich Minimum ein Treffer.
Günter Perl aus Pullach wird die Sonntagspartie leiten. Der 40-jährige Außenhandelskaufmann ist dabei kein Unbekannter. Am 27. Februar 2005 pfiff er den Auswärtssieg der Veilchen gegen, rüschtüsch, Alemannia Aachen. Die anschließenden Zweitligapartien mit Auer Beteiligung gingen dann aber ziemlich ernüchtern aus: Jeweils 0:1 verlor der FC Erzgebirge zuerst in der Landeshauptstadt und dann zu Hause gegen den 1. FC Köln. An den Seitenlinien wird Perl, der seit 1996 DFB-Schiedsrichter ist und seit der Saison 98/99 in der zweiten Bundesliga pfeift, von seinen Assistenten Karl Valentin und Thomas Färber unterstützt. Vierter Offizieller im Erzgebirgsstadion ist Michael Emmer aus Passau.


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