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Karlsruher SC - FC Erzgebirge Aue 'Vorschau'

Mit einem Remis könnten die Veilchen morgen im Wildparkstadion zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte auf Tabellenplatz eins der 2. Bundesliga springen. Zuletzt stand Aue da am 2. Spieltag der Saison 2004/05. Schön und gut, doch wie bereits nach jedem Spieltag eines störrischen Klingeltons würdig, ist dies alles nur eine Momentaufnahme, betont auch Rico Schmitt beharrlich weiter in die Mikrofone: “Wir wollen auch in der nächsten Saison 2. Bundesliga spielen. Dazu brauchen wir 40 Punkte. Je eher wir die haben, desto besser.” Auch, dass seine lila-weißen Kicker mit der Favoritenrolle leben müssen, sieht der 42-jährige ein klein wenig anders: “Aus meiner Sicht ist es ein 51:49-Spiel - das eine Prozent mehr hat Karlsruhe aufgrund des Heimvorteils.”
Es bleibt eben alles reine Ansichtssache, denn zu Hause sahen die im Saisonschnitt 18.900 KSC-Anhänger gerade einmal zwei Siege und drei Niederlagen ihrer Farben, macht Platz 16 in der Heimtabelle. Zudem holten die Badener in den letzten sieben Spielen nur zwei Punkte, schossen auch nur drei Tore und haben mit 26 Gegentreffern die Meisten aller Zweitligisten auf ihrem Konto. Selbst die Bilanz gegeneinander spricht eher für die Veilchen. Fünf Auer Siege stehen in Liga zwei nur einem KSC-Erfolg und zwei Remis gegenüber. Gegen kein anderes Team schoss der FC Erzgebirge so viele Tore im Unterhaus - 14 an der Zahl. Des Weiteren traf man in sieben der acht Vergleiche ins gegnerische Tor und blieb dabei fünfmal ohne Gegentreffer. Die meisten Buden fielen im ersten Gastauftritt beim KSC am 28. März 2003 durch einem 5:3-Erfolg für die Guten, zahlenmäßig gefolgt von einer 2:5-Niederlage am 10. Februar 2006, ebenfalls im Badischen.
Unbeeindruckt des ganzen Zahlensalats peilt Aue eine Fortsetzung seiner aktuellen Erfolgsgeschichte an. Acht Spiele in Serie (sechs Siege) sind die Lila-Weißen nicht mehr geschlagen worden, zudem siebenmal zu Null gespielt - das ist Höchstwert in den beiden Bundesligen und mit drei Auswärtssiegen steht man momentan sogar auf Platz 1 in der Auswärtstabelle. “Wir lassen uns weder vom Tabellenplatz noch von den Punkten unseres Gegners leiten. Wir haben mit uns selbst zu tun”, so Rico Schmitt, der mit Fabian Müller und Oliver Schröder zwei Optionen mehr für das morgige Aufgebot besitzt: “Beide haben schmerzfrei trainiert und werden die Mannschaft verstärken.” Nur auf Verteidiger und Kapitän Tomasz Kos (Verletzung im Sprunggelenk) sowie Stürmer Najeh Braham (Reha) muss der Coach verzichten. Einen Einsatz mit besonderem Anlass hat allerdings Skerdilaid Curri vor sich. Nachdem der Dribbelkönig im Heimspiel gegen Düsseldorf sein 150. Zweitligaspiel absolvierte (bisher 149 für Aue und eins für Unterhaching), steht er nun davor, Aues Rekordspieler mit 150 Spielen in Liga zwei zu werden.
Schiedsrichter der Partei wird Thomas Metzen aus Mechernich sein. Am 21. November 2009 pfiff der 29-Jährige seine bis dato einzigste Partie mit Auer Beteiligung. Im Drittliga-Heimspiel gewannen die Veilchen damals mit 3:0 gegen Wacker Burghausen. Assistiert wird der Vorstandsassistent von Florian Benedum und Markus Schüller an den Linien, sowie Martin Petersen als vierter Offizieller.


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