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FC Erzgebirge Aue - Foruna Düsseldorf 'Vorschau'

Ob Rico Schmitts “Matchplan”, wo jeder seiner Spieler ein Profil mit Stärken und Schwächen des jeweiligen Gegenparts bekommt, erneut der Richtige war, entscheidet sich morgen Abend. Falls ja, hat der FC Erzgebirge eine neue Ungeschlagenserie von acht Spielen aufgestellt. Der bisherige Vereinsrekord von März bis April 2004 (sechs Siege, zwei Remis) wäre damit eingestellt. Allerdings besagen die Zahlen erneut etwas anderes, zumindest was den Spielausgang betrifft. Nur einmal konnten sich die Veilchen gegen die Fortunen behaupten. Im Heimspiel am 26. Mai 2001 gewann Aue vor 3.000 Zuschauern mit den Toren von Roman Müller und Borislav Tomoski mit 2:0. Die anderen fünf Begegnungen gingen mit zwei Unentschieden (2:2, 0:0) und drei Niederlagen (1:4, 0:3, 0:1) von statten. In den letzten drei Partien blieb das Team aus dem Erzgebirge sogar torlos. Alle Vergleiche waren jedoch in der Regionalliga Nord und in der 3. Liga ausgetragen wurden. Morgen steht das erste Zweitliga-Duell der beiden Traditionsvereine bevor und so werden die Karten neu gemischt.

Die Rot-Weißen reden nach dem verheerenden Start mit sechs Niederlagen plus der Pokalpleite beim Drittligisten Koblenz nun von einer Trendwende. Die Anzeichen wären verbunden mit dem zweiten Sieg der Saison gegen den MSV Duisburg sowie das damit verbundene erstmalige Verlassen eines Abstiegsplatzes. Überdies blieb zum zweiten Mal in dieser Spielzeit das Team von Chefcoach Norbert Meier ohne Gegentor. Allerdings profitierten sie beim 1:0 gegen die Zebras bereits zum zweiten Mal vom Missgeschick eines Spielers der generischen Mannschaft. Trotz der Mithilfe der Konkurrenten stehen nur sieben Tore auf der Habenseite - macht summa summarum den schwächsten Angriff im deutschen Profifußball. Fünf Spieler trugen sich in die interne Fortuna-Torschützenliste ein. Neuzugang Rösler blieb hierbei noch ohne Torerfolg, traf aber gegen keinen anderen Zweitligisten öfter als gegen Aue (viermal). Ein Augenmerk sollte von Aue nicht nur auf die gleichfarbenen, in wild-lime strahlenden Ausweichtrikots gelegt werden, sondern vor allem die Treffsicherheit der Gäste in Halbzeit eins. Fünf der sieben Treffer wurden nämlich in den ersten 45 Minuten erzielt. Bekanntlich sind die Veilchen besonders in der Anfangsviertelstunde hier anfällig. Allerdings stehen der drei von sieben Gegentoren bei Aue auch drei eigene Treffer in den ersten 15 Minuten gegenüber. Skerdilaid Curri ist mit sechs Assists der beste Torvorbereiter der Liga und steht, wie auch Enrico Kern, vor seinem 150. Spiel in der 2. Bundesliga. Bestnoten gibt es auch für Keeper Martin Männel, der mit einer Quote von 86 Prozent an abgewehrten Bällen das Nonplusultra in der Liga ist.
Zum Schluss noch einen Blick auf den Schiedsrichter. Fünfmal leitet Tobias Welz aus Wiesbaden, dem nun einzig hessischen Vertreter mit Erstliga-Erlaubnis, Partien mit Auer Beteiligung. Seine Letzte war auch das vorletzte Aufeinandertreffen beide Mannschaften. Damals verlor der FC Erzgebirge vor heimischem Publikum mit 0:1, welches auch zugleich der Endstand im Heimspiel gegen Osnabrück war. Die dritte Niederlage gab es in Köln beim 2:3. Erfolgreicher für die Veilchen lief es in Braunschweig beim 1:0-Erfolg und zu Hause gegen Rot-Weiß Oberhausen mit 2:0. Dr. Manuel Kunzmann und Jan Seidel werden dem 33 Jahre alten Polizeioberkommissar an der Seite assistieren.



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