SpVgg Greuther Fürth - FC Erzgebirge Aue 'Vorschau'
Geschrieben von am Kategorien Vorschau Noch keine Kommentare
Morgen gibt es zum Auftakt des 10. Spieltages wieder eine Spitzenspiel zu bestaunen. In der Trolli-Arena heißt es dann Vierter gegen Dritter - SpVgg Greuther Fürth gegen FC Erzgebirge Aue. Gibt es einen Gewinner, so klettert dieser zumindest bis zu Duisburgs Partie am Montag auf einen direkten Aufstiegsplatz. Die Bilanz sieht vorerst den Gastgeber mit den besseren Karten. Nach zwölf Aufeinandertreffen (einmal davon im DFB-Pokal sowie ein Freundschaftsspiel) stehen sechs Erfolge, vier Remis und zwei Niederlagen auf der Habenseite der Fürther. Von den fünf Punktheimspielen gegen die Veilchen gewannen die Kleeblätter vier - allesamt in Liga zwei (5:1, 1:0, 2:1, 2:0). Nur im März 2006 schafften die Lila-Weißen mit einem 3:1-Erfolg endlich auch mal einen Dreier im altehrwürdigen Ronhof ihr Eigen zu nennen.
Dies soll nun wiederholt werden und nach der kräfterzerrenden Pokalschlacht mit Verlängerung und einer 2:4-Niederlage der Franken gegen Ausgburg, könnte die Puste durchaus im Keller sein. Trainer Rico Schmitt warnt jedoch vor den spielstarken Büskens-Elf: “Wir dürfen nicht denken, dass sie dadurch geschwächt sind. In keiner Weise: Auch wir kennen solche Wochen und wissen, wenn man einmal im Rhythmus ist, rollt es. Auf irgendwas zu spekulieren, wäre kritisch.” So bleibt es eine Begegnung auf Augenhöhe. Die SpVgg und der FCE sind noch ohne Gegentreffer nach einer Ecke sowie ohne Kopfballgegentor - das schaffte in Liga 2 sonst nur Duisburg bzw. nur die Hertha. Beide Teams gingen sieben Mal in Führung, gewannen in der Folge sechs dieser Spiele und erreichten ein Remis. Seit sechs Ligaspielen (vier Siege, zwei Remis) ist das Team von Trainer Rico Schmitt ungeschlagen, genau sooft blieb die Überaschungsmannschaft bislang ohne Gegentor.
Der “schwarze Mann” der Freitagsbegegnung wird FIFA-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer aus Herne sein. Völlig ausgeglichen sind seine bisherigen Auftritte mit Veilchen Beteiligung: Es stehen jeweils ein Auswärtssieg (4:1 Dresden), eine Auswärtsniederlage (2:4 Pauli) und ein 1:1-Heimunentschieden (Aachen) im Zahlennirvana. Dem 42-jährigen Controller bei den Herner Stadtwerken stehen Jan-Hendrik Salver und Dominik Nowak zur Seite. Als vierter Offizieller fungiert Rafael Foltyn.
Noch keine Kommentare