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Karlsruher SC - FC Erzgebirge Aue 'Nur reagiert, statt zu agieren"

Weil Karlsruhe wegen nur einem Sieg aus sechs Spielen als heimschwach galt, rechneten sich die Veilchen durchaus Erfolgschancen aus. “Wir sind bereit, dort dreifach zu punkten”, hoffte FCE-Coach Tomislav Stipic die dürftige Auswärtsbilanz zu verbessern. Doch diese bleibt mit fünf Niederlagen, drei Remis und nicht einem Sieg weiterhin katastrophal. Denn auch beim Karlsruher Sportclub wurde der verfluchte Auswärtsbock nicht umgestoßen. Die Veilchen verloren knapp mit 0:1 und aufgrund des (Nicht)Gezeigten in der 1. Halbzeit leider auch verdient. Drückend überlegen waren die Hausherren und es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann die KSC-Führung fallen würde. Hennings (2.), Gordon (20./34.) und Yabo (25.) besaßen allesamt gute Möglichkeiten, die Martin Männel und Co hielten bzw. von der Linie kratzten. Und so hatten die in grün spielenden Auer, die bereits nach 28 Minuten zweimal wechselten (für den gelb-rot gefährdeten Thorsten Schulz sowie dem unauffälligen Henri Anier kamen René Klingbeil und Filip Luksik in die Partie), zunächst mehr Glück als Verstand und es ging bei einem Ballbesitz von 41:59 Prozent sowie einem Chancenverhältnis von 4:13 aus Auer Sicht torlos in die Katakomben. Mit Wiederbeginn nahmen endlich auch die Veilchen am Spielgeschehen teil, konnten offensiv aber nur selten für Aufsehen sorgen, da es meistens planlos im Abschluss endete. Da die Karlsruher ebenfalls nicht mehr ganz so präzise in der Offensive agierten, war es nun ein Spiel auf Augenhöhe, wenn auch die 12.064 Zuschauer im Wildpark nichts Pikantes sahen. Schiedsrichter Arne Aarnink gab der Partie dann ein wenig Würze, entschied nach Hinweis seines Linienrichter auf Handspiel von Michael Fink im Strafraum. Den fälligen Elfmeter verwandelte Nazaraov eine Viertelstunde vor Schluss eiskalt ins linke untere Eck. Die letzten Spielminuten setzten die Lila-Weißen alles auf eine Karte, hatte hinten beim Konterversuch von Micanski (90.) Glück und vorne einfach keine Durchschlagskraft. Nach der Heimspielpleite gegen Braunschweig, nun der nächste Dämpfer - hoffentlich ist der Stipic-Effekt nicht schon vorbei.

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