Fortuna Düsseldorf - FC Erzgebirge Aue 'Auswärts Siegen ist schön!'
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Der erste Auswärtssieg in dieser Saison für die Veilchen ist nach 357 Tagen oder 16 erfolglosen Partien in der Fremde endlich geglückt - und das an einem Freitag den 13. Daher gab es für FCE-Coach Tomislav Stipic als Schiedsrichter Benjamin Brand die Partie beim Stande von 3:2 aus Auer Sicht abpfiff kein Halten mehr und umarmte jeden Spieler völlig losgelöst. Seine Jungs hatten nämlich erneut das umgesetzt, was der Fußballlehrer ihnen im Training tagtäglich vermittelt. So knüpfte Aue nahtlos an das 2:0 im Heimspiel gegen RasenBallsport Leipzig an, stand defensiv sicher und setzte auf schnelles Umschaltspiel. Von der mangelnden Chancenverwertung aus der Hinrunde war nichts mehr zu sehen bzw. zeigte sich der Fußballgott wieder gnädig mit den Lila-Weißen, was vor allem beim 2:1 und 3:1 deutlich wurde, da auch das Fehlen der Düsseldorfer Innenverteidiger Tah (Gelb-Rote Karte) und Bruno Soares (5. Gelbe) besonders im ersten Durchgang in die erzgebirgischen Karten spielte. Demgegenüber war der Führungstreffer von Bobby Wood, zugleich der 400. Treffer in der Auer Zweitliga-Historie, nach 15 Minuten wunderbar herausgespielt und trocken vollendet. Der frischgebacken Torschütze gab das Lob gleichwohl an die Vorbereiter weiter: “Ich musste nichts machen, meine Kollegen haben es super gemacht.”
Auch der zwischenzeitliche Ausgleich, als Michael Finks Brustablage zu kurz geriet und Bellinghausen (26.) freistehend im Strafraum einnetzte, schockte die Elf keineswegs und legte bis zur Pause nach. Ein starkes Solo von Patrick Schönfeld konnte Bobby Wood (31.) erneut abschließen und nach einem langen Pass von Vladimir Rankovic erhöhte Stefan Mugosa (34.) sogar auf 3:1. Beide Male landete die Kugel trotz Beinabwehr im Netz der Fortunen, die mit einem gellenden Pfeifkonzert in die Kabine geschickt wurden. Fortan ließen die Hausherren den Ball besser laufen, konnten sich aber kaum klare Torchancen erspielen. Liendls (65.) Freistoßschuss an den Pfosten war die gefährlichste von ihnen. Erst als der eingewechselte Oliver Schröder Bellinghausen an der Strafraumkante mit einem Tritt auf die Ferse zu Fall brachte und Liendl (83.) den fälligen Elfmeter verwandelte, wurde es unnötig spannend. Mit aller Kraft und Torhüter Martin Männel, der in der vierminütigen Nachspielzeit einen scharf getretenen Freistoß reaktionsschnell parierte, war auch diese dramatische Schlussphase beendet und der Auswärtsdreier in Sack und Türen.
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