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FC Erzgebirge Aue - FC Ingolstadt 04 'Rabenschwarzer Freitag'

So, wie das gestrige Heimspiel gegen den Tabellenführer FC Ingolstadt gelaufen ist, steht fest, dass die bisherigen Ausfälle von Bobby Wood, Clemens Fandrich und dem angeschlagenen Arvydas Novikovas nicht wirklich zu kompensieren sind. Und es sieht nach der Verletzung von Nils Miatke, der sich ohne Fremdeinwirkung das Knie verdrehte und per Trage vom Feld gebracht werden musste (24.), beileibe nicht so aus, als ob es demnächst personell besser werden wird, denn im wichtigen Kellerduell beim VfR Aalen fehlt ganz nebenbei auch Abwehrchef Michael Fink durch seine fünfte Gelbe Karte. Über weite Strecken sahen die 7.500 Zuschauer eine äußerst schwache und zerfahrene Partie beider Mannschaften. An offensiven Impulsen haperte es auf beiden Seiten, demzufolge hatten die Torhüter wenig bis gar nichts zu tun. Hinzu kam ein Fehlpassfestival vom Feinsten, sodass ein geordneter Spielaufbau gleich im Ansatz erstickt wurde und Aktionen im Sechzehner so gut wie nie stattfanden.

Mit der trostlosen Nullnummer zur Pause hätten die Veilchen im Nachhinein allerdings wohl leben können. Doch der FC Ingolstadt zeigte nach einer kurzen Druckphase der Veilchen (Stefan Mugosas Versuch aus zwölf Metern (52.) sollte der erste und einzige Schuss aufs gegnerische Tor in der Statistik bleiben), wie sich eine Spitzenmannschaft das Glück erzwingt. Eine Pledl-Flanke köpfte Vladimir Rankovic vor die Füße von Lex, der am Fünfmeterraum stehend dann durch die Beine von Michael Fink und Keeper Martin Männel zum 1:0 für die Gäste traf (65.). Das 1:0 beflügelte den FCI, der beinahe das 2:0 folgen ließ. Dieses Mal behielt Martin Männel gegen Lex die Oberhand (67.). Als dann aber Morales einen Groß-Freistoß unbekümmert per Kopf ins kurze Eck beförderte, war der Drops zwölf Minuten vor dem Ende gelutscht, auch weil Mike Könnecke kurze Zeit später zentral vorm Tor zu lange zögerte (88.). Hartmanns verwandelter Foulelfmeter in der dreiminütigen Nachspielzeit sorgte sclussendlich nicht nur für den 0:3-Endstand aus Auer Sicht, sondern auch für Ernüchterung. Aus den letzten drei Spielen holten die Veilchen nur einen Punkt und warten seit 327 Minuten auf einen eigenen Treffer. Dass die Anzeigetafel ebenfalls ihren Dienst für 25 Minuten quittierte, passte zum rabenschwarzen Freitag für Lila-Weiß.

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