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FC Erzgebirge Aue - SpVgg Greuther Fürth 'Lila-Weiß weiter tor- und sieglos'

Zum 13. Mal sind die Veilchen in dieser Saison ohne eigenen Treffer vom Platz gegangen und warten derzeit seit über acht Stunden auf einen erfolgreichen Torabschluss. Allerdings stand hinten auch die Null - einer kleiner Trost für die 7.600 Zuschauer im Erzgebirgsstadion, die weitestgehend nur Fußball-Magerkost serviert bekamen. Dabei bot FCE-Coach Tomislav Stipic wohl das derzeit Beste was im Auer Kader zur Verfügung stand auf und hatte ohne personelle Experimente auch zunächst mehr vom Spiel. Der Wunsch nach einem frühen Tor sollte sich jedoch nicht erfüllen, sodass mit zunehmender Spieldauer die Nervosität stieg. Mit dem kleinlich pfeifenden Schiedsrichter Dr. Martin Thomsen kam zudem kein Spielfluss auf. Die vielen Unterbrechungen sorgten eher für noch mehr Hektik. Selbst die optisch stärker agierende Spielvereinigung glänzte ebenfalls mit vielen Fehlern, konnte so die Auer Verunsicherung nicht nutzen. Die beste Möglichkeit zur Führung hatten dennoch die Gäste aus dem Frankenland durch Korcsmar, der das diesmal wieder von Martin Männel gehütete Tor freistehend per Kopf verfehlte (35.). Im Gegenzug prüfte Romario Kortzorg per Distanzschuss den selten geforderten Kleeblatt-Keeper Hesl, was sich im zweiten Durchgang aber ändern sollte.

Es entwickelte sich gewissermaßen ein Privatduell zwischen Stefan Mugosa und Hesl, leider mit dem besseren Ende für den Letztgenannten. Beim ersten Versuch in der 61. Minute lenkte der Torhüter den Kopfball von Stefan Mugosa nach einer Ecke mit den Fingerspitzen am langen Pfosten vorbei. Auch in der 76. und 84. Minute war Hesl zur Stelle und parierte gleich zweimal gegen Stefan Mugosa. Zwischenzeitlich versuchte Selcuk Alibaz sein Glück, konnte Fürths Schlussmann mit einem Gewaltschuss aber auch nicht bezwingen (67.). Es war zum Verzweifeln, die Belohnung in Form eines Tores für den besseren Auftritt in Durchgang zwei wollte nicht fallen. Gefallen ist dann Stefan Mugosa in der letzten Minute der regulären Spielzeit. Frei vorm Tor wird der Stürmer von Röcker bedrängt und sank zu Boden. Das Auer Publikum forderte vehement einen Foulelfmeter, was das Schirigespann jedoch ganz anders sah und die Partie kurze Zeit später für beendet erklärte. Weder Fisch noch Fleisch oder zum Leben zu Wenig, zum Sterben zu viel. Die Phrasen sind beliebig erweiterbar. Positiv bleibt festzuhalten, dass die Veilchen dank der besseren Tordifferenz am punktgleichen Schlusslicht St. Pauli vorbeigezogen sind.

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