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FC Erzgebirge Aue - SV Sandhausen 'Abstieg auf Raten'

Erzgebirge Aue hatte die Patzer von den abstiegsbedrohten Konkurrenten 1860 München und des FC St. Pauli unbedingt nutzen wollen, um im Tabellenkeller Boden gut zu machen. Doch gegen den SV Sandhausen, welcher momentan nur 1 der letzten 7 Auswärtsspiele (4 Siege, 2 Remis) verloren hatte, kam man selbst unter die Räder. “Ich kann meiner Mannschaft nichts vorwerfen”, sagte Tomislav Stipic nach der achten Heimniederlage der Veilchen. Viele der 9.250 anwesenden Zuschauer sahen das etwas differenzierter. “Zu viele Alibipässe hintenrum, kein hundertprozentiges Aufbäumen und zu wenig Mut, das Tor selbst zur erzwingen”, hörte man frustriert im weiten Rund. Chancen waren erneut da: Patrick Schönfeld aus der Distanz (17. / 73.), Stefan Mugosa (27.) und nach dem Wechsel Stipe Vucur per Kopf (52.) scheiterten ebenso, wie Selcuk Alibaz (55.) per exzellent getretenen Freistoß, den SVS-Keeper Riemann ebenfalls stark parierte, sodass am Ende nur ein Treffer aus den letzten sieben Partien zu Buche steht. Die schwächste Offensive der laufenden Saison (22 Tore) gepaart mit der kläglichsten Chancenverwertung von nur 30,4% waren bereits zur Hinrunde bei Aue das Manko, verbessert hat sich demnach nicht viel. Die Sandhäuser hingegen machten aus wenig viel, wenn auch mit Glück. Denn den Gästen half Kollege Zufall: Eine Flanke in den Strafraum landete am rechten Arm von Innenverteidiger René Klingbeil, der Ball fiel genau für die Füße des zehn Minuten zuvor eingewechselten Bielers, welcher humorlos ins linke Dreiangel abschloss (74.). Danach war Lila-Weiß geschockt und scheute noch mehr das allerletzte Risiko zumindest einen Punkt zu retten. Auch die späte Einwechslung von Alexander Dartsch und Mike Könnecke (83.) brachte nicht die Initialzündung. Viel zu brav ließ man die Uhr runterticken und beschenkte die Gäste mit dem schmeichelhaften Auswärtsdreier.

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