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FC Erzgebirge Aue - FC Energie Cottbus 'Platz drei erobert'

Die Heimserie der Veilchen hat weiterhin Bestand. Denn auch gegen Energie Cottbus blieb Erzgebirge Aue ungeschlagen sowie ohne Gegentor und hat durch das minimalistische 1:0 mit 17 Punkten den 3. Platz inne - und das mit nur 7 geschossenen Toren. Für den diesmal entscheidenden Treffer vor 9.550 Zuschauern sorgte Nicky Adler. Sein erster Einschlag überhaupt im Trikot der Veilchen katapultierte ihn gleich auf den Zaun als Souffleur für die Gekreuzten Hämmer. Doch des einen Freud` ist des anderen Leid, da das siebente sieglose Spiel der Lausitzer nacheinander zugleich das Verhältnis zwischen Trainer Stefan Krämer und Cottbus beendete. Dass die in komplett rot spielenden Gäste durchaus gewollt waren, etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen, konnte man vor allem in der zweiten Halbzeit sehen: Kauko (67.), Sukuta-Pasu (69.) und Breitkreuz (80.) konnten jedoch Aues sicheren Rückhalt im FCE-Tor nicht überwinden. Martin Männel parierte auch gegen den in der 90. Minute frei vor ihm stehenden Sukuta-Pasu und brachte somit die hauchdünne Führung über die Zeit. Gefallen ist das Tor des Tages bereits in der 32. Minute: Björn Klufts Hereingabe rauschte einmal quer durch den Cottbuser Strafraum, wo auf der rechten Seite Calogero Rizzuto nachsetzte und er dann eigentlich selbst auf den Kasten hämmern wollte. Sein etwas verrissener Versuch vollendete schlussendlich Nicky Adler zentral am Fünfmeterraum stehend in die Maschen.
Schon in der 15. Spielminute kam Aues Innenverteidiger Steve Breitkreuz dem 1:0 sehr nahe, als er bei einem Freistoß nach vorne geeilt war und sein Schuss nur knapp neben dem Pfosten landete. Ansonsten fehlte die Genauigkeit im Abschluss in einer dominiert geführten ersten Halbzeit. Wie schon geschrieben kamen die Spreewalder, unterstützt von rund 500 mitgereisten Gästefans, welche für vier Minuten mit einer Pyroaktionen in den Mittelpunkt rückten, immer besser in die Partie. Aue verpasste es einfach nachzulegen. Simon Handles Schlenzer (61.) galt hierbei als beste Möglichkeit, jedoch auch im Energie-Tor stand ein Meister seines Faches, der allerdings an diesem Abend ein Mal mehr hinter sich greifen musste.

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