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1. FSV Mainz 05 II - FC Erzgebirge Aue 'Erstes Unentschieden in der Fremde'

Zur Halbzeit der zweiten englischen Woche in der recht jungen Drittligasaison kamen die Veilchen beim direkten Verfolger 1. FSV Mainz 05 II nicht über ein 1:1 hinaus und bleiben zumindest bis Mittwoch Tabellendritter. Das aufgrund der tabellarischen Position beider Teams zum Topspiel ausgegebene Match hielt allerdings nicht sein verpasstes Kredo. Völlig unspektakulär und ohne Torraumszenen plätscherte die Partie vor 1.036 Zuschauern im Bruchwegstadion vor sich hin. Zwar kamen auf Seiten des FC Erzgebirge Philipp Riese (5.), Calogero Rizzuto (6.), Simon Skarlatidis (10.) und bei den Hausherren Kalig (4.) sowie Höler (24.) zu Möglichkeiten, doch gefährlich wurde es kaum. Max Wegner hatte in der 31. Minute wohl genug von der Melancholie und zwang Mainz-Keeper Huth mit einem ansatzlosen Schlenzer zum ersten richtigen Eingreifen. Die daraus resultierende Ecke brachte dann sogar die Auer Führung: Rizzutos Hereingabe fand den Kopf von Max Wegner, der aus vier Metern die Kugel mit dem Kopf in die Maschen wuchtete (32.). Der knappe Vorsprung hielt jedoch nur fünf Minuten, denn die Mainzer fanden direkt die passende Antwort: Schilk traf ebenfalls nach einer Ecke per Abstauber zum 1:1 - zugleich der Pausenstand.
Die zweite Halbzeit startete mit mehr Tempo, aber ohne die letzte Konsequenz vor dem Tor. Am gefährlichsten waren dabei nach wie vor die Mainzer, als Höler aus kurzer Distanz zum Abschluss gekommen war, welcher aber von Martin Männel sicher pariert werden konnte (56.). Vier Minuten später rückte Schiedsrichter Johann Pfeifer in den Mittelpunkt. Nach einem vermeintlichen Foulspiel von Schilk an Simon Skarlatidis zeigte der Referee auf den Punkt. Max Wegner trat an und verpasste es, das Geschenk anzunehmen - drüber! In der Folge ebbte die Partie kurz ab, ehe Mainz auf den Siegtreffer drückte. Acht Minuten vor dem Ende war Parker bereits frei durch, zog aber knapp drüber und Nedelev traf per 20-Metern-Freistoß nur das Außennetz (88.). In der Nachspielzeit hätte der kurz zuvor eingewechselte Seydel nur noch ins leere Tor schieben müssen, zirkelte das Spielgerät zum Glück aber auch nur ans Außennetz. Am Ende blieb es bei der Punkteteilung, die man, wenn man die Chancen der Mainzer in der Schlussofferte sieht, durchaus als glücklich bezeichnen kann. Oder mit den Worten von FCE-Coach Pavel Dotchev, der im nächsten Spiel auf den durch seine 5. Gelbe gesperrten Calogero Rizzuto verzichten muss, zu sagen: “Wenn wir den Elfer reinmachen, können wir gewinnen. Aber in der letzten Minute können wir auch verlieren.”

Spielbericht


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