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Hallescher FC - FC Erzgebirge Aue 'Halbherziger Auftritt endet in Niederlage'

“Wir haben genug Punkte auf dem Konto”, schwatzte Christian Tiffert nach dem verlorenen Auswärtsspiel ins Mikrofon. Mit dieser Einstellung ist man vermutlich auch in die zurückliegenden Spiele gegangen. Allerdings reichen diese 19 Zähler bei weitem nicht für den Klassenerhalt. Und mit der Methodik, dass die wichtigen Spiele noch kommen werden, ist Aue in der letzten Saisons schon einmal ins offene Messer gelaufen. Zudem attestierte der heuer zum ersten Mal von Beginn an spielende 33-jährige Mittelfeldakteur der Offensive einen guten Job, die sich mit vielen guten Kombinationen in Szene gesetzt hatte. Acht geschossene Saisontore sprechen aber für sich - egal, sieht doch gut aus, wie der Ball durch die eigenen Reihen läuft... Allein am Ende zählt einfach nur das, was auf der Anzeigetafel steht. Und die zeigte im Erdgas Sportpark vor 9.030 Zuschauern einen 1:0-Erfolg für die Hausherren, welche den ersten Durchgang klar dominierten. Bis auf die vergebene Konterchance, als gleich drei Auer Spieler auf das Tor von Halles Keeper Bredlow zurannten, aber das finale Abspiel von Tom Nattermann zu Simon Skarlatidis völlig verunglückt in den Beinen des Ex-Auer Diring landete (12.), sollte sich nichts Hochkarätiges für den FCE ergeben.
Auf Seiten des HFC waren der Abschluss von Osawa (7.), Bertrams Schuss aus spitzen Winkel (21.) und Brügmanns Versuch ans Außennetz (42.) durchaus gefährlicher, wenn auch nicht erfolgreicher. Nach dem Seitenwechsel bekamen Bertram (58.) und Osawa (61.), die laut FCE-Coach Pavel Dotchev heute den Unterschied machten, erneut ihre Chancen, die sie (noch) nicht nutzten. Mit der letzten Aktion des Spieles gelang dem Duo dann doch noch die Führung. Nach einem Einwurf wurde Osawes Schuss von Adam Sušac unglücklicherweise genau vor die Füße von Bertram abgefälscht und der Stürmer schlenzte die Kugel zum 1:0-Endstand mit links ins lange Eck. “Wir können nicht jedes Spiel zu null spielen”, versuchte Pavel Dotchev etwas Positives aus der dritten Saisoniederlage zu gewinnen und er weiß zugleich am besten, wo die Säge klemmt: “Wir machen zu wenig Tore und haben zu wenig Durchsetzungsvermögen.” Aber dieses schon lang erkannte Manko bekommt man derzeit nur mit 90 Minuten vollen Einsatzes abgedeckt.

Spielbericht


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