VeilchenPower.de

FC Erzgebirge Aue - VfB Stuttgart II 'Gequälter Heimsieg'

Das erste Heimspiel im Jahr 2016 gegen die Zweitvertretung aus Stuttgart war vom Ergebnis her zufriedenstellend. Allerdings wurde den 6.050 Zuschauern in der nur noch 10.200 fassenden Baustelle Erzgebirgsstadion wahrlich kein Leckerbissen serviert. Die spielerische Leichtigkeit ist scheinbar immer noch im Winterpausenmodus und man hatte das Gefühl, je länger die Partie andauerte, desto verkrampfter wirkten die Veilchen. Selbst das Tor des Tages in der 54. Minute von Mario Kvesic per Foulelfmeter verhalf gegen die Schießbude der Liga (41 Gegentore) nicht zum erhofften Umschwung der zähen Begegnung. Dabei drückten die Hausherren in der Anfangsviertelstunde mächtig aufs Gas, kamen mit Mario Kvesics Versuch (6.) aus 20 Metern der Führung schon nahe. Als dann auf der Gegenseite Grüttner (16.) per Schrägschuss knapp verzog und Martin Männel gegen Besuschkow (30.) goldrichtig stand und zweimal großartig parierte, war der Auer Schwung gänzlich weg.
Erst in den letzten fünf Minuten vor der Pause verzeichneten die Lila-Weißen eine weitere Möglichkeit, ihre schlechte Torausbeute von bis dato 18 Treffern zu erhöhen. Christian Tifferts Schuss zischte jedoch knapp am linken Pfosten vorbei. Im zweiten Durchgang dann dasselbe Bild, der finale Pass wollte nicht gelingen: Nicky Adler zu Max Wegner (50.). Kurz darauf wurde Simon Handle nach Philipp Rieses Steilpass von VfB-Torwart Uphoff im Strafraum gefoult, Schiedsrichter Christian Dietz fackelte nicht lange und entschied auf Elfmeter. Und obwohl Philipp Riese und Christian Tiffert nach dem zuletzt vergebenen Elfmeter nun als Schützen bestimmt waren, schnappte sich Mario Kvesic die Kugel und versenkte sie eiskalt zur 1:0 Führung für die Hausherren. Das war es aber auch schon mit der Herrlichkeit. Denn wie oben beschrieben, blieb es selbst nach dem ersten Saisontreffer des Bosniers bei viel Mittelfeldgeplänkel. Spielerisch fiel den Veilchen einfach zu wenig ein, frühzeitig das Spiel zu entscheiden. So bekamen die technisch und taktisch hervorragend ausgebildeten VfBII-Bubis im Schlussakkord nochmal Oberwasser: Grüttners Versuch strich minimal über den Querbalken und die letzte Ecke der Stuttgarter landete ohne Zutun hinter der Torlinie. Der Unparteiische hatte allerdings ein Foulspiel an FCE-Torhüter Männel gesehen und gab den Treffer nicht - Glück gehabt und drei Punkte eingefahren. Damit hat der FC Erzgebirge Aue seine Serie fortgesetzt und ist jetzt seit neun Spielen ungeschlagen.

Spielbericht
Fotos vom Spiel


3135 Klicks

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben
Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.
Um einen Kommentar hinterlassen zu können, erhalten Sie nach dem Kommentieren eine E-Mail mit Aktivierungslink an ihre angegebene Adresse.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA