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VfR Aalen - FC Erzgebirge Aue 'Zehn Spiele ohne Niederlage'

Ohje, jetzt fängt der FC Erzgebirge Aue auch noch an mit Toreschießen. Ganze zwei Eier legten die Veilchen in ihrer 100. Drittligapartie dem VfR Aalen ins Netz und festigten damit Tabellenplatz zwei. Vor 4.695 Zuschauern in der SCHOLZ-Arena sorgten am Freitagabend Cebiou Soukou (60.) und Steve Breitkreuz (84.) für die nötigen Treffer zum fünften Auswärtssieg der Saison und zugleich den ersten Sieg im fünften Gastspiel in Aalen überhaupt. Trotz des 2:0 lassen sich die offensiven Schwachstellen nachwievor nicht leugnen. Dem finalen Pass fehlt einfach die nötige Präzision. So brauchten die rund 500 mitgereisten Auefans viel Geduld. Während Mike Könnecke, er war für den am Knie verletzten Nicky Adler ins Team gerutscht, nach fünf gespielten Minuten den Ball nicht kontrolliert aufs Tor bringen konnten, zischte Mario Kvesics Versuch aus 20 Metern doch deutlich am Kasten vorbei (20.).
Insgesamt ergaben sich auf beiden Seiten keine weiteren nennenswerten Chancen, da der Gastgeber eher auf Konter setzte und der mit Julian Riedel für den gelbgesperrten Adam Sušac gespickte Auer Abwehrverbund sich nicht die Blöße gab. Dies wurde zu Beginn der zweiten Hälfte aber anders. Der Aalener Morys konnte sich gegen mehrere Gegenspieler durchsetzen, traf dann zum Glück nur den Innenpfosten. Der VfR erhöhte weiter die Taktzahl, Neumanns Kopfball konnte Martin Männel Männel gerade noch parieren. Die passende Antwort auf diese etwas hektischen Minuten hatte der von Beginn an spielende Cebio Soukou parat. Nach sensationellen Zuspiel von Max Wegner lupfte der Winterneuzugang die Kugel gekonnt aus zwölf Metern über Aalens Schlussmann Bernhardt hinweg zur Führung ins Tor (60.). Danach waren die Veilchen wieder deutlich besser im Spiel, Christian Tifferts Schuss hätte fast gesessen (62.). Aber auch die Hausherren gaben nicht auf. So tauchte Morys urplötzlich frei vor Martin Männel auf, der starke Rückhalt entschärfte aber auch dieses Ding und behielt seine weiße Weste - das 14. Spiel ohne Gegentor. Die Veilchen wollten nun die Entscheidung. Nach einer Flanke von Cebio Soukou traf Max Wegner nach 73 Minuten den Pfosten, kurz danach landete ein Schuss des Passgebers am Außennetz (76.). Sechs Minuten vor Schluss dann die Erlösung: Steve Breitkreuz köpfte den Eckball von Mario Kvesic zum 2:0-Endstand in die Maschen. Der Innenverteidiger ist mit fünf Saisontreffern nun der beste Auer Torschütze, wird aber im nächsten Heimspiel gegen die Würzburger Kickers aufgrund seiner fünften gelben Karte fehlen.

Spielbericht


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