FC Erzgebirge Aue - FC Rot-Weiß Erfurt 'Beste Defensive bekommt Kratzer'
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Der Pausenschocker schlechthin und der ewige Drittligist legte auch noch nach. Nach einem Aydin-Eckball lupfte Tyrala die Kugel hoch in den Sechzehner, wo die auf Abseits spekulierten Veilchen das Nachsehen hatten und Nikolaou per Kopfballbogenlampe die Führung der Erfurter erzielte (57.). Bis dahin hatte der FC Erzgebirge erst zwei Tore vor heimischen Publikum kassieren müssen, heuer waren es dann vier. Eins brachte der Rückstand aber mit sich, die Hausherren besannen sich nun endlich wieder auf das Wesentliche, dem Fußball. Zwar biss man sich gegen knüppelharte Gegner die Zähne aus und man diskutierte viel zu viel über und mit dem Schiedsrichter, doch schlussendlich bewies Pavel Dotchev das goldene Händchen bei seinem Wechsel. Nach einem überragenden Pass von Cebio Soukou startete der eben eingewechselte Pascal Köpke genau im richtigen Augenblick, war halbrechts durch und schob die Kugel unter Erfurts herauseilendem Schlussmann Klewin hindurch flach ins lange Eck (78.). Nur vier Minuten später lag der Ball ein drittes Mal im Netz der Rot-Weißen. Doch bei Steve Breitkreuz’ Kopfballverlängerung stand der vermeintliche Torschütze Cebio Soukou im Abseits und der Treffer zählte nicht. In der aufgeheizten Schlussphase war an geordnetem Spielaufbau eh nicht mehr zu denken und es blieb beim 2:2-Unentschieden, wodurch die Veilchen ihre Serie von 13 ungeschlagenen Partien ausbauen konnten und zugleich das beste Team der Rückrunde stellen.
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