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FC Energie Cottbus - FC Erzgebirge Aue 'Wenigstens ein Punkt...'

Seit der 0:4-Klatsche bei der Zweitvertretung von Werder Bremen haben die Veilchen auf fremden Boden nicht mehr verloren. Nach dem gestrigen torlosen Remis gegen Energie Cottbus stehen mit vier Siegen und drei Unentschieden in der momentan anhaltenden Auswärtsserie ohne Niederlage 15 Zähler zu Buche. Allerdings ist der Punktgewinn gegen die heimschwächste Mannschaft der 3. Liga als glücklich zu bezeichnen. Mit mehr Energie beackerten die Lausitzer ihren Rasen und drängten vor allem im letzten Drittel der zweiten Hälfte die Mannen aus dem Erzgebirge in die eigene Hälfte, welche sich mit katastrophalen Ballverlusten kaum zu entlasten wussten. “Ich bin mit dem Punkt heute hochzufrieden. Ab der 70. Minute ist Cottbus immer besser geworden und wir hatten mehrfach Glück, dass wir nicht in Rückstand geraten sind”, sagte ein enttäuschter Pavel Dotchev, der in Hälfte eins von seinem da noch dominanten Team nur zwei Möglichkeiten zu sehen bekam: Mike Könnecke köpfte nach Wegner-Hereingabe von der rechten Seite die Kugel aus vier Metern ans Außennetz (15.) und an einer scharfen Eingabe von Nicky Adler rutsche Max Wegner im Fünfmeterraum knapp vorbei (42.). Zu diesem Zeitpunkt war für beide Mannschaften somit noch alles drin, weil auch die Miriuta-Elf vor 6.047 Zuschauern im Stadion der Freundschaft ebenfalls die letzte Konsequenz im Abschluss vermissen ließ.
Mit Wiederanpfiff entwickelte sich aber ein Spiel nur auf ein Tor. Es war das von Martin Männel. Die Veilchen wirkten nicht mehr so spritzig wie zu Beginn, viele weite Bälle prägten das Geschehen und von kontrollierter Offensive war schlichtweg nichts mehr zu sehen. Lila-Weiß bettelte quasi um den Gegentreffer. Sukuta-Pasu kam in zentraler Position freistehend zum Abschluss, fand aber im Auer Schlussmann seinen Meister, der die Cottbuser Führung mit der Brust verhindern konnte (73.). Kurz darauf knallte Zeitz nach einem Eckball die Kugel aus 18 Metern an die Latte und auch Steve Breitkreuz‘ Bruder Patrick vergab eine gute Möglichkeit (76.), schoss den Ball aus zehn Metern über das Tor. Die blutgeleckten Lausitzer kamen dem Sieg immer näher und investierten mehr ins Angriffsspiel, was bei Aue gar nicht mehr stattfand. Die zwei Minuten Nachspielzeit wurden zum Glück auch schadlos überstanden und man fuhr wenigstens mit dem einem Punkt beruhigter zurück ins Erzgebirge.

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