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FC Erzgebirge Aue - Hallescher FC 'Vier Buden geben Grund zur Freude'

In seinen insgesamt 273 Einsatzminuten für den FCE erzielte Pascal Köpke gleich mal vier Tore. Drei davon im Heimspiel gegen den Halleschen FC, welches mit 4:0 zum höchsten Saisonsieg ausartete. Den vierten Treffer markierte Mario Kvesic in einer doch recht dominant geführten Freitagspartie. Dass die erwartete Reaktion auf das verlorene Auswärtsspiel bei Holstein Kiel so derart geil ausfällt, hätte wohl keiner der 8.100 anwesenden Zuschauer gedacht. Aber warum nicht immer so?! Es geht hierbei nicht um die vier Tore, sondern vielmehr um das Auftreten der Mannen von Pavel Dotchev. Dieser Wille, diese Hingabe, diese Leidenschaft, das alles sollte doch zu viel mehr reichen. Nun aber genug gemosert, es gibt ja schließlich vierfachen Grund zum Feiern. Das erste Sahnehäubchen leitete Christian Tiffert (35.) mit einem sensationellen Pass in den Lauf von Pascal Köpke ein, der furztrocken aus zwölf Metern den Abschluss suchte und erfolgreich auch gefunden hat. Danach wurden die Veilchen noch zielstrebiger. Zwei tolle Kombinationen erreichten in der 38. Minute Mario Kvesic und in der 45. Minute Simon Skarlatidis, die ihr Ziel jeweils knapp am rechten Pfosten verfehlten.
Mit einem schmeichelhaften 1:0 ging es somit in die Pause, die auch die gut 1.000 mitgereisten HFC-Fans brauchten, um abzukühlen. Dass die Gästefans im zweiten Abschnitt vollends das Spiel als Nebensache ansahen und sich lieber mit der Polizei paar Scharmützel ablieferten, war ihnen aufgrund der recht schnellen 2:0-Führung der Hausherren kurz nach Wiederanpfiff nicht zu verdenken. Nicky Adler brachte in der 48. Minute einen flachen Ball an den Fünfmeterraum, den wiederum Pascal Köpke über die Linie spitzelte. Viele hatten den Treffer aufgrund des Anstellens bei der flüssigen Pausenverpflegung bzw. beim Wegschaffen dieser verpasst. Doch auch sie kamen noch auf ihre Kosten, und wie: Mit One-Touch-Fußball über Pascal Köpke und den eingewechselten Cebio Soukou gelangte der Ball auf den völlig blank stehenden Mario Kvesic, der 15 Meter zentral vor dem Tor sich die Ecke raussuchen konnte (69.). Der Serbe schob die Kugel hierbei seelenruhig ein, was er aber 180 Sekunden später aus fast gleicher Position nicht schaffte und vorbeischoss. Doch drauf geschi…, denn einen hatten wir ja noch. Dabei ließ es sich der Mann des Abends nicht nehmen und machte im Alleingang alles klar: Engelhardt und Kleineheismann nutzte er als Slalomstangen und düpierte im Anschluss auch noch HFC-Torwart Bredlow (74.), der diesem Tag so schnell wie möglich vergessen möchte. Im Veilchen-Lager hingegen, wird man sich noch lange an diesen Fussballabend erinnern.

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