Dynamo Dresden - FC Erzgebirge Aue 'Mit Effizienz zum Sieg'
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Nun agierte man vorbehaltlich aus einer starken Defensive heraus und überließ Dresden das Spielgeschehen, die zwar mehr Ballbesitz hatten, jedoch daraus aber kein Kapital schlagen konnten, da auch ihr zweites Tor aufgrund einer Abseitsstellung zurecht die Anerkennung verweigert wurde (29.). Bis zur Pause drückten die Hausherren weiter aufs Tempo, die Tore machten aber die Veilchen. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte erhöhte Simon Skarlatidis nervenstark und technisch einwandfrei: Der Mittelfeldmann hatte nach einem Zuspiel von Nicky Adler genug Zeit, die Kugel im Sechzehner mit seinen Kronjuwelen zu stoppen und anschließend zu versenken. Im zweiten Abschnitt war Dynamo um Schadensbegrenzung bemüht, drückte vehement auf den Anschlusstreffer. Die gut organisierte Auer Defensive, welche mit nur 19 Gegentreffern die beste Abwehr der 3. Liga stellt, ließ jedoch keine gefährlichen Tormöglichkeiten zu. Stattdessen leistete sich Kreuzer einen Aussetzer und spielte einen Rückpass direkt in den Lauf von Mario Kvesic, der sich diese Gelegenheit nicht nehmen ließ und in der 67. Spielminute auf 3:0 erhöhte. Im mit 24.956 Zuschauern gefüllten DDV-Stadion wurde es verdammt leise. Einzig der proppenvolle Gästeblock schmetterte sein Liedgut in die sonnendurchflutete Arena. Als zum Ausklang des erfolgreichen Osterspaziergangs noch der Steiger und die gekreuzten Hämmer zelebriert wurden, wuchs der Frust beim Dresdner sowie Zwickauer Pöbel ins Unermessliche. Auf ein erneutes Kräftemessen müssen alle Beteiligten aber nicht lange warten, bereits am 30. April 2016 stehen sich beide Teams in der Liga noch einmal gegenüber.
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