1. FC Magdeburg - FC Erzgebirge Aue 'Erlebt man auch selten'
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Die Hausherren waren keineswegs geschockt, bestürmten weiterhin das Tor von Martin Männel, der aber trotz erhöhtem Arbeitseinsatzes nicht hinter sich greifen musste. Und so überstanden die Mannen von Pavel Dotchev diese zum teils unkontrollierten Bemühungen des Sechstplatzierten und schlugen in der 38. Minute erneut eiskalt zu: Ernst und Altiparmak behinderten sich nach der vierten Magdeburger Ecke gegenseitig, Simon Skarlatidis war plötzlich frei durch, passte auf den mitgelaufenen Pascal Köpke, der seinen Doppelpack souverän abschloss. Kurz vor der Halbzeitpause war dann alles entschieden. Der Passgeber selbst sorgte nach einem Fehler von Glinker für die 3:0-Vorentscheidung per rechten Vollspann. Nach Wiederbeginn war die Partie zunächst wegen lila-weißer Rauchentwicklung aus dem Block der rund 1.900 mitgereisten Auer Fans unterbrochen. Allerdings verdeckten die Nebelschwaden nichts, was einem vom Hocker reißen würde. Zu abgeklärt spulten die Veilchen ihr Programm runter und hatten die etwas kopflos, dafür unentwegt anrennende Härtel-Elf gut im Griff. Einzig in der 70. Minute wurde es im Auer Strafraum brenzlig, sodass Philipp Riese Puttkammers Kopfball von der Linie kratzen musste (70.). Zwei Minuten zuvor setzte auf der Gegenseite Mario Kvesic einen Freistoß aus gut 25 Metern an den Pfosten. Es wäre die vierte Möglichkeit und das vierte Tor für Aue gewesen. Doch wohl auch zu viel des Guten. Spielerisch gab es somit keine Höhepunkte mehr, was aber der Stimmung in der gesamten Arena keinen Abbruch tat. Erlebt man auch selten.
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