
Erzgebirge Aue ist in der seit 2008 existierenden eingleisigen 3. Liga der Zweitliga-Aufsteiger mit den wenigsten Gegentoren. Nur 21-mal musste Keeper Martin Männel hinter sich greifen. Der damit eingestellte Rekord stammt aus dem Jahr 2011. Damals war Eintracht Braunschweig mit 85 Punkten, 81 Toren und 22 Gegentreffern souverän Meister geworden. Auch Braunschweigs Rekordmarke in jener Spielzeit mit 23 Spielen ohne Gegentor haben die Veilchen mit 24 Partien, in denen hinten die Null stand, geknackt. Offensiv gingen die Auer ebenfalls minimalistisch zu Werke und sorgten für eine neue Bestmarke. Das Team von FCE-Trainer Pavel Dotchev traf 42-mal in das gegnerische Tor, fast ein Viertel davon gehen auf das Konto von Pascal Köpke (zehn). Zuvor war noch kein Verein mit weniger als 50 erzielten Toren aufgestiegen. Der VfR Aalen hatte die Spielzeit 2010/11 mit exakt 50 Treffern als Tabellenzweiter abgeschlossen. Zu Hause eine Macht: Bis auf Duisburg (2014/15) schaffte es in der Drittligahistorie kein weiterer Verein vor eigenem Publikum in einer Saison ungeschlagen zu bleiben. Saisonübergreifend blieb die Festung Erzgebirgsstadion sogar 22 Spiele ohne Niederlage.
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