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1. FC Heidenheim - FC Erzgebirge Aue 'War einfach mehr drin'

Rund 1.000 lila-weiße Schlachtenbummler mussten gestern beim Saisonauftakt gegen den 1. FC Heidenheim mit einer 0:1-Niederlage vorliebnehmen. Ein erfolgreicher Start in die elfte Zweitligasaison der Veilchen wurde damit verpasst. Trotz guter Leistung der Dotchev-Elf reichte der Treffer von Thomalla drei Minuten vor dem Pausenpfiff aus, um die Rückreise aus der Ostalb beschwerlicher zu machen. Es war in der Voith-Arena die erste gefährliche Aktion der Hausherren überhaupt, die zum Tor des Tages geführt hatte. Zuvor übernahmen die Veilchen das Heft des Handelns und spielten stark auf. Die offensiven Vorteile konnten aber nicht in Zählbares umgemünzt werden. Allein Mario Kvesic vergab zwei aussichtsreiche Möglichkeiten. Eine davon klatschte nach einer halben Stunde an den Pfosten und das andere Mal scheiterte er an FCH-Keeper Müller (40.).
Und anscheinend ist das Phrasenschwein in der 2. Liga präsenter denn je, denn wenn man vorne die Dinger nicht macht, bekommt man hinten einen eingeschenkt. Einen Einwurf von Schnatterer verlängerte Steve Breitkreuz unglücklich in die Mitte. Den Schuss von Skarke blockte Julian Riedel noch, den zweiten Versuch drosch Thomalla über den Innenpfosten zum ersten Auer Gegentor in die Maschen. Das saß. Zwar war der FCE auch nach dem Seitenwechsel couragiert, doch gegen die nun hinten noch kompakter stehenden Gastgeber taten sich die Veilchen immens schwer, es fehlte einfach an Ideen. Bei Distanzschüssen von Pascal Köpke (47.) und Nicky Adler (51.) sowie beim erneuten Eins-Zu-Eins zwischen Mario Kvesic und Keeper Müller (58.) wurde es nicht wirklich gefährlich. Vielmehr boten sich den Schwaben in den Schlussminuten noch gute Konterchancen, die sie allesamt ausließen, aber letztenendes trotzdem als Gewinner dastehen. Im sechsten Aufeinandertreffen gab es wieder einmal keinen Dreier für die Veilchen. Null Siege, drei Unentschieden und drei Niederlagen stehen in der einseitigen Statistik.

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