FC Erzgebirge Aue - Eintracht Braunschweig 'Erste Zweifel kommen auf'
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Für die 800 mitgereisten Fans des Tabellenführers hat sich die Reise demnach gelohnt, denn Aue schaffte es die restlichen 80 Minuten nicht mehr, dieses Kuriosum auszugleichen. Vielmehr reichte ein weiter Abschlag von BTSV-Keeper Fejzic aus, um Kumbela erneut in Szene zu setzen. Laaaange war der Ball unterwegs, dieses Mal zog Steve Breitkreuz gegen den Stürmer den Kürzeren und musste dann mit ansehen, wie eine Bogenlampe über Martin Männel hinweg den Weg ins Tor und zur Entscheidung fand (89.). Die 2. Liga ist eben ein anderes Kaliber, da reichen Nuancen, die über Sieg oder Niederlage entscheiden. Eine Kunstpause nach der Ballannahme kann hierbei schon entscheidend sein. Viel zu oft wurde dies von der keineswegs aufgebenden Dotchev-Elf praktiziert. Und so war ohne dieses schnelle Spiel gut 20 Meter vor dem gegnerischen Tor dann Schluss mit der Spieldominanz, da die Eintracht gut verteidigte und es einfach an Anspielstationen für Kvesic und Co. fehlte. Als Spieler macht man sich dann so seine Gedanken und beginnt an sich zu zweifeln: alles rausgehauen, alles gegeben, am persönlichen Limit gespielt - was nun? “Das darf nicht passieren”, forderte Pavel Dotchev von seiner Mannschaft: “Wir müssen einfach weiter machen, hartnäckig bleiben. Für mich gibt es keinen Grund, jetzt irgendwie weniger oder irgendwas anders zu machen. Es fehlt einfach nur die Belohnung, aber die negativen Ergebnisse vernichten unsere guten Leistung.”
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