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Dynamo Dresden - FC Erzgebirge Aue 'Auswärtssieg sorgt für Befreiungsschlag'

Auch das dritte Prestigeduell im Kalenderjahr 2016 gewannen die Veilchen nach dem 3:0-Erfolg im Sachsen-Pokal sowie einem 1:1 im Drittligabetrieb heuer erneut mit 3:0 und ließen das sonst lautstarke Publikum an der Elbe abermals verstummen. Die noch in der jungen Zweitligasaison ungeschlagene Neuhaus-Elf bekam somit ihren ersten Makel - und das vom widerspenstigen Bergvolk, welches sich in den ersten Spielminuten einer selbstsicheren Mannschaft sowie brenzligen Situationen stellen musste. Doch das Powerplay der Hausherren vor 30.274 Zuschauern hat sich frühzeitig auf ein Minimum reduziert, auch weil der FCE eigene Möglichkeiten erarbeitete und Dynamos Abwehr dadurch mehr beschäftigt wurde. Zuerst verpasste Steve Breitkreuz nach einer Ecke per Kopf nur knapp das Tor von U21-Nationalkeeper Schwäbe (17.), der drei Minuten später den Schuss aus zwölf Metern von Cebio Soukou abwehren konnte. Danach bot sich Pascal Köpke die Chance den ersten Treffer zu erzielen, auch er fand aus Nahdistanz in Schwäbe seinen Meister (20.).
Zu diesen Zeitpunkt hatten die Veilchen der SGD klar den Schneid abgekauft und belohnten sich selbst für dieses Engagements mit der Führung: Fabio Kaufmann zog über rechts in den Strafraum und knallte die Kugel aus zwölf Metern mit dem Außenrist auf den Kasten. Der Ball wurde aber noch von Mario Kvesics Rücken so entscheidend abgefälscht, dass dieser über Schwäbes Kopf im Kasten der Dresdener einschlug (32.). Eine passende Antwort gab es von den Schwarz-Gelben bis zur Pausenpredigt nicht wirklich. Und da den dynamischen Hausherren auch nach dem Seitenwechsel nicht viel einfiel, machten eben die Veilchen frühzeitig mit einem Doppelschlag in der 53. Minute den Deckel drauf: Eine kurze Ecke von Christian Tiffert und Mario Kvesic verwertete Simon Skarlatidis mit der Innenseite ins lange untere Eck und Pascal Köpke nutzte den krassen Abspielfehler von Schwäbe für sich, schob locker aus zehn Metern ins rechte untere Eck ein. Innerhalb von 54 Sekunden war die Kuh vom Eis und die Party im proppenvollen Gästeblock ging so richtig ab. Ein Gassenhauer nach dem anderen wurde dem abwandernden Dynamo-Volk entgegen geschmettert. Als dann der Steiger erklang sowie die gekreuzten Hämmer von der Mannschaft gezeigt wurde, war es vollbracht: Der erste Auswärtssieg der Saison für Lila-Weiß.

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