FC Erzgebirge Aue - VfL Bochum 'Aue verliert Spiel und Tiffert'
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Danach war durchpusten angesagt. Beide Mannschaften agierten nun aus einer sicheren Defensive heraus und die torgefährlichen Aktionen wurden überschaubar. Dafür rückte Schiedsrichter Dr. Martin Thomsen in den Fokus. Bei einem Ellenbogenschlag gegen Fabian Kalig im Bochumer Strafraum blieb die Pfeife stumm (19.) und nach einer Notbremse von Dawidowicz an Cebio Soukou gab es nur Gelb für den Übertäter (29.). Kurz vor der Pause drückten die Gäste auf den erneuten Führungstreffer: Erst köpfte Wurtz nach Stiepermanns Eckball das Leder an den Außenpfosten (42.), dann war Robert Jendrusch bei einem Freistoß-Aufsetzer von Eisfeld zur Stelle (44.). Aber auch nach der Kabinenpredigt war Bochum deutlich besser im Spiel, verbuchte gleich drei Chancen durch Eisfeld (46.), Rieble (48.) und Weilandt (50.). Endlich waren auch die Veilchen körperlich und geistig wieder auf dem Platz. Wobei man sich schon fragen muss, warum Mario Kvesic in der 50. Minute am Elfmeterpunkt stehend nach überragender Soukou-Vorarbeit nicht den direkten Abschluss suchte und lieber zum Dribbling ansetzte. Fast schon eine Schlüsselszene, denn so richtig kamen die Hausherren nicht mehr in die Partie und glänzten abermals mit Unstimmigkeiten in der Abwehr. Die beiden weiteren Treffer durch den eingewechselten Gyamerah (70.) und Mlapa (90.+1) waren demnach nur folgerichtig. Ein völlig unnötiger Platzverweis für Christian Tiffert (88.) rundete das ganze Dilemma ab. Es ist bereits seine zweite Ampelkarte in einer Saison, die dem FCE so langsam entgleiten scheint. Nur sieben Punkte aus acht Spielen, das gab es auch in Aues letzter Zweitligaspielzeit - Ende bekannt.
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