FC Erzgebirge Aue - VfB Stuttgart 'Eiskalt abserviert'
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Wie man die Dinger eben einfach reinmacht, zeigte abermals der Gast äußerst effektiv: Nach einer Flanke von Asano standen gleich zwei Stuttgarter im Strafraum völlig frei. Gentner (25.) schoss halbherzig auf den Kasten, wo Daniel Haas in vorweihnachtlicher Geberlaune den Ball ins eigene Tor abwehrte. Mit dem 0:2 aus Auer Sicht ging es auch in die Kabine, weil die Chancen von Dimitrji Nazarov (28. / 45.), Mario Kvesic (38.) und Nicky Adler (43.) nicht den Weg ins gegnerische Tor finden sollten. Mit ordentlich Pyrotechnik aus dem Gästeblock wurde der zweite Spielabschnitt eingeläutet. Trotz Dauerbelagerung des Stuttgarter Strafraums wollte der Anschlusstreffer aber einfach nicht fallen. Als dann Langerak im Stuttgarter Tor den direkt getretener Freistoß von Mario Kvesics parierte (53.), ward der Auer Sturmlauf auch schon wieder vorbei. Beide Teams neutralisierten sich nun weitestgehend. Der klitzekleine Hoffnungsfunke, überhaupt noch etwas Zählbares im Erzgebirge zu belassen, war mit dem dritten VfB-Tor dann leider erloschen. Nach einer Ablage von Terodde hatte Mané (68.) leichtes Spiel gegen Daniel Haas (67.) und machte zehn Minuten nach einem erneuten Stellungsfehler in der Auer Abwehr seinen Doppelpack und auch den Endstand perfekt. Mit 32 Gegentore bleiben die Veilchen, die seit sechs Spielen auf einen Sieg warten und weiter auf dem vorletzten Tabellenplatz stehen, die Schießbude der Liga. Die Stuttgarter hingegen haben aus den vergangenen sechs Ligaspielen 16 Punkte geholt, mehr als Aue in der bisherigen Saison überhaupt.
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