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FC Erzgebirge Aue - VfB Stuttgart 'Eiskalt abserviert'

Was für eine Deklassierung und Klatsche zugleich für die Veilchen. Vor ausverkauftem Haus unterlag der FC Erzgebirge Aue mit 0:4 gegen den zumindest bis morgen auf den ersten Tabellenplatz stehenden VfB Stuttgart, der bei eisigen Temperaturen aus nur 40 Prozent Ballbesitz und sechs Torschüssen schlussendlich vier Buden machte und hinten trotzdem die Null hielt - Schwaben halt. Bei Aue, wo Topscorer Pascal Köpke wegen Adduktorenproblemen passen musste und Dimitrji Nazarov den Part als Sturmspitze übernahm, fehlte abermals die letzte Konsequenz in den Aktionen am und im Sechzehner. Und so startete die Mannschaft von Pavel Dotchev zwar engagiert in die Partie, das erste Tor machten aber die Gäste - wie immer aus dem Nichts. Der erste Eckball des VfB wurde von Pavard verlängert, Baumgartl (13.) stand am zweiten Pfosten sträflich frei und hatte keine Probleme, die Führung einzuköpfen. Fast im Gegenzug erarbeitete sich Mario Kvesic die Möglichkeit zum Ausgleich. Nach tollem Sololauf traf er allerdings nur die Querlatte (16.).
Wie man die Dinger eben einfach reinmacht, zeigte abermals der Gast äußerst effektiv: Nach einer Flanke von Asano standen gleich zwei Stuttgarter im Strafraum völlig frei. Gentner (25.) schoss halbherzig auf den Kasten, wo Daniel Haas in vorweihnachtlicher Geberlaune den Ball ins eigene Tor abwehrte. Mit dem 0:2 aus Auer Sicht ging es auch in die Kabine, weil die Chancen von Dimitrji Nazarov (28. / 45.), Mario Kvesic (38.) und Nicky Adler (43.) nicht den Weg ins gegnerische Tor finden sollten. Mit ordentlich Pyrotechnik aus dem Gästeblock wurde der zweite Spielabschnitt eingeläutet. Trotz Dauerbelagerung des Stuttgarter Strafraums wollte der Anschlusstreffer aber einfach nicht fallen. Als dann Langerak im Stuttgarter Tor den direkt getretener Freistoß von Mario Kvesics parierte (53.), ward der Auer Sturmlauf auch schon wieder vorbei. Beide Teams neutralisierten sich nun weitestgehend. Der klitzekleine Hoffnungsfunke, überhaupt noch etwas Zählbares im Erzgebirge zu belassen, war mit dem dritten VfB-Tor dann leider erloschen. Nach einer Ablage von Terodde hatte Mané (68.) leichtes Spiel gegen Daniel Haas (67.) und machte zehn Minuten nach einem erneuten Stellungsfehler in der Auer Abwehr seinen Doppelpack und auch den Endstand perfekt. Mit 32 Gegentore bleiben die Veilchen, die seit sechs Spielen auf einen Sieg warten und weiter auf dem vorletzten Tabellenplatz stehen, die Schießbude der Liga. Die Stuttgarter hingegen haben aus den vergangenen sechs Ligaspielen 16 Punkte geholt, mehr als Aue in der bisherigen Saison überhaupt.

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