SV Sandhausen - FC Erzgebirge Aue 'Die Luft wird (wieder) dünner'
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Höhepunkte setze eigentlich nur der Marburger Schiedsrichter Christof Günsch, der nach einem klaren Foul von Knipping an Pascal Köpke (37.) nicht auf Elfmeter entschied. “Gehst du da 1:0 in Führung, geht das hier anders aus”, sagte Christian Tiffert zur “Katastrophen-Entscheidung”. So nahm das Schicksal seinen Lauf: Nach Pledls Eckball fiel Gordons Kopfballverlängerung so unglücklich auf den Oberschenkel von Christian Tiffert, wodurch das Leder unhaltbar ins eigene Tor abgefälscht wurde (50.). Keine drei Minuten später hatte der SVS durch Höler sogar das 2:0 auf dem Fuß. Zum Glück rettet die Latte und die Veilchen blieben im Spiel. Doch die Führung spielte den Sandhäusern, die vor allem durch Konter gefährlich sind, in die Karten. Die Abwehr der Hausherren stand jetzt deutlich tiefer und absolut sattelfest. Selbst als FCE-Trainer Pavel Dotchev mit Albert Bunjaku einen zweiten Stürmer brachte, strahlten die von rund 400 mitgereisten Schlachtenbummler unterstützten Auer zu keinem Zeitpunkt ernsthafte Gefahr aus. Im Gegenteil: Sandhausen nutzte die sich bietenden Räume immer wieder aus. Wooten schloss einen der Konter sicher ab (76.) und besiegelte damit die elfte Auer Saisonniederlage. Das 2:0 war zugleich der 500. Gegentreffer in der 2. Bundesliga für den FC Erzgebirge. Hingegen feiert der SVS seinen Zweitliga-Vereinsrekord von nun 366 Minuten ohne Gegentor.
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