FC Erzgebirge Aue - SpVgg Greuther Fürth 'Ballgeschiebe gegen müde Kleeblätter'
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Im zweiten Durchgang wurde die Partie etwas besser und es machte sich das erste Mal das Auer Sturmduo bemerkbar: Albert Bunjaku setzte sich auf der rechten Seite gegen zwei Gegenspieler durch, brachte den Ball gefährlich in den Strafraum, wo Pascal Köpke Zentimeter am Ball vorbei rauschte (46.). Auf der Gegenseite prüfte Sontheimer den bis dato arbeitslosen Keeper Martin Männel (53.). Kurz darauf hatte der eingewechselte Simon Skarlatidis eine gute Schusschance, brachte aber nicht genug Druck hinter das Leder (62.). Die beste Möglichkeit vergab jedoch Joker Dimitrij Nazarov, der, wie schon gegen Heidenheim vor zwei Wochen, kurz vor Schluss zum Matchwinner hätte werden können: Christian Tiffert spitzelte mit letzter Kraft den Ball von der Torauslinie zum eben eingewechselten Stürmer, der bei seinem ersten Versuch noch über das Leder semmelte, dann im Anschluss aus acht Metern mit links aber zu unplatziert in die Hände von Fürths Schlussmann Megyeri schoss und die Riesenmöglichkeit vergab (86.). So blieb es beim leistungsgerechten 0:0-Unentschieden. Allerdings können die Kleeblätter mit dem einen Zähler wohl deutlich besser leben als die Veilchen, die durch einen eventuellen Sieg von Pauli die rote Laterne ihr Eigen nennen dürfen. “Ich bin verärgert, dass wir nicht gewonnen haben, aber nicht enttäuscht, weil meine Jungs alles gegeben haben”, sagte Trainer Pavel Dotchev, der aus den vergangenen elf Spielen nur sieben Punkte holte und die erhoffte Wende bislang nicht einleiten konnte.
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