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Pavel Dotchev tritt von seinem Trainerposten zurück

Nach der anhaltenden Talfahrt, aus den letzten 13 Spielen gelang dem Team nur ein Sieg, sowie dem 1:4-Debakel am Sonntag gegen Dynamo Dresden sah Pavel Dotchev keinen Ausweg mehr und legte dem FC Erzgebirge ein Rücktrittsgesuch vor. Dieses wurde heute in einer emotionalen Pressekonferenz bestätigt. Damit ist der 51-Jährige Bulgare nicht mehr Trainer der abstiegsbedrohten Veilchen. “Es war eine schwierige Entscheidung, weil mir das alles hier viel bedeutet”, sagte der freigestellte Trainer, der mit Aue im vergangenen Jahr den direkten Wiederaufstieg geschafft hatte: “Die Entscheidung hat viel Kraft gekostet, aber sie muss so gemacht werden. Es geht nicht um die Person Pavel Dotchev, sondern um den Verein. Die Mannschaft ist ausgepfiffen worden, da fühle ich mich betroffen und bin verantwortlich dafür. Vielleicht kann eine neue Person neue Impulse geben.” Diese müssen, um den Klassenerhalt zu packen, nun einfach kommen, auch wenn mit dem Trainerrücktritt nicht alle Probleme im Verein gelöst wurden.
Insgesamt stehen jeweils vier Sachsen- und DFB-Pokalspiele sowie 60 Punktspiele in seiner Vita, aus denen er 29 Siege, 19 Unentschieden und 20 Niederlagen, welche zum Großteil aus der aktuellen Spielzeit stammen, holte. Größtes Manko für das derzeitige schlechte Abschneiden sind neben der Schwäche im Torabschluss auch die vielen Gegentore zu Saisonbeginn. Noch im Vorjahr kassierte Aue nur 21 Gegentreffer in 38 Ligaspielen - Ligabestwert. Diese Spielzeit dagegen klingelte es schon 40-mal und damit am häufigsten in der 2. Bundesliga. Vereinspräsident Helge Leonhardt lobte Pavel Dotchev dennoch für seine Arbeit: “Pavel ist für mich ein hervorragender Mensch und ein hervorragender Trainer. Er verlässt den Verein durch die Vordertür und ist immer willkommen in Aue.” Für den Präsidenten, der sich immer hinter dem Trainer gestellt hat, gibt es keinen Plan B. Soll heißen: Co-Trainer Robin Lenk (B-Lizenz), Torwarttrainer Max Urwantschky und Fitnesstrainer Werner Schoupa (A-Lizenz) sollen die Mannschaft interimsmäßig erstmal betreuen. Wer die Trainersuche nun leiten soll, bis wann diese abgeschlossen sein soll und wie das Anforderungsprofil aussieht, blieb offen. Danke Pavel - Viel Erfolg und Glück Auf!

Video von der Pressekonferenz


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