VfL Bochum - FC Erzgebirge Aue 'Es bleibt eng'
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Die Führung brachte noch mehr Sicherheit in die Aktionen der Auer, die sich danach aber etwas weiter zurückzogen und nicht mehr so zielstrebig auf das 2:0 hin arbeiteten. Vom Gastgeber selbst kam ebenfalls nicht viel, sodass sich bis zur Halbzeit beide Mannschaften im Mittelfeld neutralisierten. VfL-Coach Verbeek stellte in der Pause mit frischem Personal um, erhöhte nun damit deutlich den Druck, wodurch die Veilchen gänzlich die Spielkontrolle verloren hatten. Plötzlich war Hektik in den Aktionen, Fehlpässe häuften sich - man bettelte förmlich um den Ausgleich, welcher folgerichtig in der 62. Minute fiel. Beim Abwurf von Martin Männel reagierte Christian Tiffert zu halbherzig, Bochums Wydra konnte mit (zu) hohem körperlichem Einsatz den Ball von der linken Seite in den Strafraum wuchten, wo Wurtz zum 1:1 traf. Nun drohte das Spiel zu kippen. Doch wie schon bei Aue nach der Führung zu sehen, waren es nun die Bochumer, die ihren Sturmlauf abrupt beendeten. Dadurch konnte sich der FCE aus der Ruhrpott-Umklammerung befreien und kam noch zu zwei sehr guten Joker-Chancen. Der eingewechselte Fabio Kaufmann lief in der 85. Minute allein auf Riemann zu, scheiterte mit einem Flachschuss aber am VfL-Schlussmann und der kurz zuvor für Mario Kvesic ins Spiel gekommene Philipp Riese versuchte es von der Mittellinie aus, sein Geschoss flog nur knapp über den leeren Kasten (86.). Damit blieb es beim 1:1 und die Krux zwei Spiele in Folge zu gewinnen bleibt bestehen. Nun heißt es in der 14-tägigen Länderspielpause Kräfte sammeln, denn mit St. Pauli kommt es am Freitagabend zum nächsten Abstiegskracher.
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