1. FC Nürnberg - FC Erzgebirge Aue 'Klassisch ausgekontert'
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Kurze Verdauung war angesagt, ehe die Lila-Weißen zum Sturmlauf ansetzten und nur durch teils regelwidrige, aber folgenlose Aktionen, wie bei Bulthuis Trikotvergehen (31.) an Pascal Köpke, gestoppt werden konnten. Mit der vergebenen Doppelchance von Nicky Adler (45.+1) ging es mit reichlich Diskussionen aufgrund der fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen in die Pause und keimten keine vier Minuten nach Wiederbeginn wegen Kammerbauers Notbremse an Pascal Köpke erneut auf - wenn auch von Nürnberger Seite. Doch die Sachlage war unmissverständlich klar: Glatt Rot, mit der Hoffnung auf mehr, denn Mario Kvesic zirkelte den anschließenden Freistoß aus gut 20 Metern zum verdienten Ausgleich in den Winkel (51.). Allerdings blieben die weiteren Möglichkeiten, trotz höherer Spielanteile und unermüdlichem Anrennen, überschaubar. Zudem legte man sich quasi selbst ein faules Ei ins Nest. Nach einem Kvesic Fehler in der Vorwärtsbewegung kurz vorm gegnerischen Strafraum und anschließendem Konter grätschte der später mit seiner fünften gelben Karte bedachte Louis Samson am Ball und am eingewechselten Teuchert (82.) vorbei, der Nürnberger bekam freie Bahn aufs Auer Tor und brachte die Franken wieder in Führung. Das saß! Eine passende Antwort gab es nicht. Viel zu kopflos wollte man das Unbegreifliche noch abwenden. Und so endete nach einem Kopfball von Albert Bunjaku an die Latte nicht nur die dreiminütige Nachspielzeit, sondern auch die bisherige niederlagenfreie Amtszeit von Domenico Tedesco.
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