FC Erzgebirge Aue - Würzburger Kickers 'Drei Chancen, drei Tore, drei Punkte'
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Nach der schnellen und deutlichen Führung flachte das Spiel ab, auch weil der FC Erzgebirge sich auf das Erreichte ausruhte. Genau das ärgerte Domenico Tedesco an der Seitenlinie maßlos: “Natürlich haben uns die drei Tore gutgetan, weil wir mit einem Vorsprung weiterspielen konnten. Das war aber auch glücklich. Das muss nicht immer sein. Laufen die Situationen anders, machst du nur ein Tor der zwei. Wir müssen lernen, unabhängig von Ergebnissen Fußball zu spielen.” Ob diese Worte auch in der Kabine gefallen sind, mag bezweifelt werden, da der Ruhemodus im zweiten Abschnitt nicht wirklich abgestellt werden konnte und so die Würzburger immer mehr vom Spiel hatten - mit Folgen für die Veilchen: Nur eine Minute nachdem Weihrauch für den früheren Auer Benatelli eingewechselt wurde (59.) traf der Joker mit einem Traumtor zum 1:3. Aus rund 25 Metern knallte er den Ball mit voller Wucht direkt ins rechte obere Eck des vom machtlosen Martin Männel gehüteten Kastens. Die von Bernd Hollerbach trainierten Würzburger, die inzwischen seit 14 Spielen auf einen Sieg warten, bemühten sich auch in der Folgezeit eifrig, hier nochmal heranzukommen. Aber die Mittel der Kickers erwiesen sich als begrenzt. Auch das Mehr an Ballbesitz und Ecken konnten die Franken nicht in Torchancen ummünzen. Die beste Chance auf das 2:3 vergab der im Abseits befindliche Soriano im Fallen nach einem strammen Freistoß von Daghfous (82.). Von Lila-Weiß blieben die Offensivaktionen ebenfalls überschaubar. Mit langen Bällen das eng gestaffelte Mittelfeld der Unterfranken zu überbrücken, war nicht das passende Mittel. Und so kamen diese postwendend zurück, was wenig für Entlastung sorgte, aber letzten Endes zum sechsten Heimsieg der Veilchen reichte.
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