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FC Erzgebirge Aue - 1. FC Kaiserslautern 'Zum Greifen nah'

Zum sechsten Mal in der Zweitligageschichte waren die Roten Teufel zu Gast im Erzgebirge und ebenso oft konnte der FCK hier nicht gewinnen. Drei Siege und drei Remis stehen auf der Habenseite der Veilchen – und das mit nur 4:1 Toren. Auch gestern sollte ein hauchdünnes 1:0, welches durch den vierten Saisontreffer von Mario Kvesic ermöglicht wurde, die Weichen auf die nächsten Big Points stellen. Mit nunmehr 39 Zählern auf Rang 13 stehend, ist der Klassenerhalt aber leider noch nicht in Sack und Tüten. Ein mickriger Punkt fehlt zum Wunder von Aue, was am letzten Spieltag bei der punktgleichen Fortuna aus Düsseldorf zwar nicht unmöglich scheint, andererseits aber auch nach hinten los gehen kann. Der Abstand der Veilchen auf den Relegationsplatz beträgt drei Punkte, allerdings mit einer schlechteren Tordifferenz der Konkurrenz gegenüber. Gewinnt 1860 München oder Arminia Bielefeld nicht oder verliert Lautern zu Hause gegen Nürnberg, ist der Klassenerhalt in trockenen Tüchern. “Wir haben jetzt 39 Punkte, sind aber immer noch nicht durch”, konnte der nach seinem Muskelfaserriss fitgemachte und im Sturmzentrum aufgebotene Nicky Adler ebenfalls nur kopfschüttelnd hinnehmen.
Dennoch ist mit den bisherigen 26 Zählern nach der Winterpause, welche gleichzeitig die zweitbeste Rückrunde der Vereinsgeschichte bedeuten, eine hervorragende Ausgangsposition für das Finale geschaffen wurden. Dazu beigetragen hat gestern auch der Lauterer Koch, der sich zunächst unter einem langen Ball von Sebastian Hertner wegduckte, dabei den heraneilenden Pascal Köpke übersah und danach das Zuspiel auf Mario Kvesic nicht verhindern konnte. Der Auer Mittelfeldspieler ließ dann Heubach eiskalt ins Leere laufen, um zentral im Strafraum den Ball sicher zur Führung ins linke untere Toreck zu vollenden (59.). Es sollte der entscheidende Spielzug sein, mit dem Tor des Tages. Denn die Zuschauer auf der zum sechsten Mal in dieser Saison ausverkauften Baustelle Erzgebirgsstadion sahen 22 Akteure, die durchweg kompakt standen und lieber den sicheren Weg hintenherum nahmen, als kopflos ins Verderben zu rennen. Dementsprechend war viel Geduld gefragt, sehr viel. Die Versuche vom späteren Siegtorschützen Mario Kvesic, der nach sieben Minuten den ersten Abschluss verzeichnete und FCK-Keeper Pollersbeck prüfte, sowie Pascal Köpke, per Distanzschuss (30.), und Dimitrij Nazarov, aus spitzem Winkel (48.), waren hierbei die nennenswerten Möglichkeiten bis zum erlösenden Treffer. Der Abwehrriegel der Meier-Elf war eben nicht so leicht zu durchbrechen. Der Gegner selbst, brannte vorne ebenfalls kein Feuerwerk ab. Zwar lief der Ball durchaus kombinationssicher durch die Reihen, doch im Abschluss hatte die zweitschlechteste Offensive der Liga wenig zu bieten. Hektisch wurde es zum Schluss dennoch. Denn so mancher Auer Befreiungsschlag kam postwendend vor das Tor von Martin Männel zurück, wo mit viel Mühe, Einsatz und auch Glück schlimmeres verhindert werden konnte.

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