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1. FC Heidenheim - FC Erzgebirge Aue 'Vorschau'

Alles auf Anfang, könnte man sagen. Der FC Erzgebirge Aue bestreitet am heutigen Mittwoch zum zweiten Mal innerhalb von anderthalb Wochen den 1. Spieltag beim 1. FC Heidenheim. Nachdem der erste Versuch nach zwölf Minuten wegen eines Unwetters abgebrochen werden musste, hofft man nun, das Nachholspiel über die Bühne zu bekommen. Für beide Teams lief der 2. Spieltag nach klaren Niederlagen mit einer negativen Torbilanz von 0:2 nicht so berauschend. Daher sind wohl alle Akteure auf Wiedergutmachung aus.
Die Ziele: Der FCH soll weiterhin für Kontinuität stehen und nach Platz sechs in dieser Saison, darf es für Heidenheim gerne weiter nach oben gehen. Trainer Frank Schmidt geht jetzt in sein elftes Jahr bei den Schwaben. Das Mittelfeld und die Abwehr sind eingespielt, nur offensiv gab es Veränderungen: Mit Kleindienst ließ man den treffsichersten Stürmer (sieben Tore) ziehen, stellte sich über den Sommer mit den Verpflichtungen von Dovedan, Glatzel und Pusch aber deutlich breiter auf. Über die Form des Teams lässt sich noch nicht allzu viel sagen. Beim 0:2 bei Eintracht Braunschweig zeigte sich Heidenheim nicht gerade von seiner besten Seite, allerdings muss das heute Abend im eigenen Stadion nicht zwangsläufig wieder so kommen. Im Normalfall schafft der Coach, solche Pleiten schnell aus den Köpfen seiner Spieler zu bekommen.
Gegner Aue, das in seine zwölfte Zweitliga-Saison geht, muss wohl erst einmal seine Stellung in der Liga finden. Mit Domenico Tedesco hatten die Erzgebirger einen Trainer, der aus einem Abstiegskandidaten ein konkurrenzfähiges Team geformt hatte. Doch der 31-Jährige ist zum FC Schalke 04 in die Bundesliga abgewandert, weshalb der FCE nach nur drei Monaten erneut auf Trainersuche gehen musste und mit Thomas Letsch fündig geworden ist. Nach den Abgängen von Steve Breitkreuz und Louis Samson gab es freie Stellen in der Defensive, die von den Neuzugängen Malcolm Cacutalua, Dennis Kempe oder Nicolai Rapp direkt gefüllt werden konnten. Überragende Einzelspieler wird man in Aue weiterhin suchen. Im beschaulichen Erzgebirge funktionierte das Team an sich immer am besten. Darauf baut auch der neue Trainer Thomas Letsch für die Mission Klassenerhalt. Doch bei der Heimniederlage gegen Fortuna Düsseldorf schien dieser Plan nicht aufzugehen.
Die Bilanz: Bisher standen sich der 1. FC Heidenheim und Erzgebirge Aue in sieben Spielen gegenüber, davon konnte der FCE nur das letzte mit einem 2:1-Erfolg, bei dem Dimitrij Nazarov in der 90. Minute das Siegtor erzielte, gewinnen. Neben einer Punkteteilung in der 3. Liga bzw. zwei in der 2. Liga kassierten die Veilchen drei Niederlagen gegen die Mannschaft von Cheftrainer Frank Schmidt. Zudem hat Aue noch nie in Heidenheim gewonnen und hat saisonübergreifend die letzten drei Auswärtsspiele in Folge verloren. Allerdings konnte Heidenheim nur eins der letzten acht Heimspiele für sich entscheiden - beim 2:1-Erfolg am 34. Spieltag gegen die Löwen.
Ewige Zweitligatabelle: für Aue ist es die 12. Saison (123S-99U-153N = 468 Punkte / Platz 39) und für Heidenheim die 4. Saison (35S-32U-37N = 137 Punkte / Platz 86).

Schiedsrichter: Florian Badstübner (Windsbach)
Assistenten: Michael Bacher (Amerang), Markus Pflaum (Hallstadt)
Vierter Schiedsrichter: Eduard Beitinger (Regensburg)


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