Eintracht Braunschweig - FC Erzgebirge Aue 'Punkteteilung in Niedersachsen'
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Das zweite Saisontor der Veilchen ward gelungen, grenzenloser Jubel im Gästeblock des von Braunschweiger Seite boykottierten Runds. Die Euphoriewelle schwappte förmlich über, wurde aber jäh gestoppt. Denn quasi im Gegenzug packte Khelifi ebenfalls seinen Sonntagsschuss an einem Freitagabend aus und beförderte die Kugel von der Strafraumgrenze schlenzend in den oberen Winkel (26.). Mit jenen langen Bällen blieb die Defensive um Dominik Wydra, der wegen seines kaputten Trikots nun mit seiner Lieblings-Rückennummer 6 und für den gelb-rot-gesperrten Dennis Kempe als Abwehrchef aufgeboten war, lange überfordert, hatte aber heuer in Person von Martin Männel einen starken Rückhalt, sodass zum Beispiel Dacaj (10., 22.) und Nyman (21.) ihren Meister im Auer Torwart fanden. Im ebenfalls verregneten zweiten Durchgang legten die Veilchen sogar noch eine Schippe drauf, waren mit den Möglichkeiten von Dimitrij Nazarov (46.), Pascal Köpke (53.), Sören Bertram (65.) und Fabian Kalig (81.) an der erneuten Führung näher dran, als der Aufstiegskandidat aus Braunschweig. Nichtsdestotrotz hätte die mit durchweg rassigen Zweikämpfen gespickte Partie auch eine ganz andere Wendung nehmen können, wäre der gelbvorbelastete Christian Tiffert ein zweites Mal verwarnt oder Philipp Riese nach einer Notbremse (70.) statt einer gelber Karte mit der Arschkarte bedacht wurden. So aber blieb es nach einer turbulenten Auer Woche beim elf gegen elf und auch beim 1 zu 1.
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