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Eintracht Braunschweig - FC Erzgebirge Aue 'Punkteteilung in Niedersachsen'

Unter der Leitung von Interims-Coach Robin Lenk hat der FC Erzgebirge seinen ersten Zähler in dieser Saison mit einem 1:1-Unentschieden bei Eintracht Braunschweig eingefahren. Und das in einer Art und Weise, wie es nicht nur die 350 mitgereisten Schlachtenbummler sondern jeder Fan sehen möchte: mit Leidenschaft, Mut, Geschlossenheit und endlosem Anrennen. Klar, für viele gehört so etwas zur ‘Grundausstattung’ einer Mannschaft, allerdings offenbarten die ersten drei Pflichtspiele nichts von alledem. Wie ausgewechselt legten die in komplett weiß spielenden Jungs los, als gäbs kein Morgen mehr und hatten mit dem abgewehrten Schuss von Sören Bertram, der, wie auch Philipp Riese auf der Hertner-Position, zum unverhofftem Startelfdebüt kam, die erste gute Auer Möglichkeit zur Führung (8.), welche kurze Zeit später Dimitrij Nazarov mit einem Volley-Kracher besorgte: Eine Ecke von Christian Tiffert wurde lang und länger, fand schlussendlich den Aserbaidschaner, der aus 16 Metern die Pille direkt ins Netz hämmerte (24.).
Das zweite Saisontor der Veilchen ward gelungen, grenzenloser Jubel im Gästeblock des von Braunschweiger Seite boykottierten Runds. Die Euphoriewelle schwappte förmlich über, wurde aber jäh gestoppt. Denn quasi im Gegenzug packte Khelifi ebenfalls seinen Sonntagsschuss an einem Freitagabend aus und beförderte die Kugel von der Strafraumgrenze schlenzend in den oberen Winkel (26.). Mit jenen langen Bällen blieb die Defensive um Dominik Wydra, der wegen seines kaputten Trikots nun mit seiner Lieblings-Rückennummer 6 und für den gelb-rot-gesperrten Dennis Kempe als Abwehrchef aufgeboten war, lange überfordert, hatte aber heuer in Person von Martin Männel einen starken Rückhalt, sodass zum Beispiel Dacaj (10., 22.) und Nyman (21.) ihren Meister im Auer Torwart fanden. Im ebenfalls verregneten zweiten Durchgang legten die Veilchen sogar noch eine Schippe drauf, waren mit den Möglichkeiten von Dimitrij Nazarov (46.), Pascal Köpke (53.), Sören Bertram (65.) und Fabian Kalig (81.) an der erneuten Führung näher dran, als der Aufstiegskandidat aus Braunschweig. Nichtsdestotrotz hätte die mit durchweg rassigen Zweikämpfen gespickte Partie auch eine ganz andere Wendung nehmen können, wäre der gelbvorbelastete Christian Tiffert ein zweites Mal verwarnt oder Philipp Riese nach einer Notbremse (70.) statt einer gelber Karte mit der Arschkarte bedacht wurden. So aber blieb es nach einer turbulenten Auer Woche beim elf gegen elf und auch beim 1 zu 1.

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