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1. FC Kaiserslautern - FC Erzgebirge Aue 'Mit wenig viel erreicht'

Sieben Anläufe hat der FC Erzgebirge gebraucht, um zum ersten Mal überhaupt auf dem Betzenberg als Sieger vom Platz zu gehen. Gab es bis zum vergangenen Jahr beim torlosen Unentschieden zuvor fünf Niederlagen zu bestaunen, gewann die bis auf Sebastian Hertner für Philipp Riese unveränderte Drews-Elf gestern Abend mit 2:0 und hat das Heimdebakel gegen Kiel zumindest für den Augenblick vergessen gemacht. Dank eines gut aufgelegten Sören Bertram, der gleich doppelt traf (30./48.), konnten die rund 150 mitgereisten Schlachtenbummler geschichtsträchtig im Gästeblock des viermaligen Deutschen Meisters abfeiern. Leider krönten diesem bedeutsamen Schauspiel nur 16.613 Zuschauer - Minuskulisse in der Zweitliga-Historie des FCK, welcher mit der fünften Saisonniederlage weiterhin die Rote Laterne innehat. Schnell war auch zu sehen, warum die noch sieglosen Pfälzer mit dem schlechtesten Saisonstart der Vereinsgeschichte da unten stehen: Vorne pfui und hinten auch. Aue brauchte an sich nicht viel für das eigene Spiel zu machen. Erst ab der Mittellinie angreifen und permanent auf Konter lauern, hieß die Devise. Der FCK fand keinen Zugriff, Lila-Weiß lebte von der klugen Strategie, für die Christian Tiffert und Clemens Fandrich bürgten.
Wurde dieser Plan in der 12. Minute von Pascal Köpke noch vertändelt, so machte er es in der 30. Minute dann doch überzeugend. Einen weiten Flachpass von Calogero Rizzuto nahm Pascal Köpke auf und steckte auf Sören Bertram durch, der im vollen Lauf trocken mit links ins lange Eck vollstreckte. Und weil es so schön war, legten die beiden gleich nach dem Seitenwechsel nach. Wie beim 1:0 war es Pascal Köpke, der mit einem einfachen Querpass in den Rücken der Abwehr diese vollkommen aushebelte und so Sören Bertram mühelos seinen zweiten Treffer erzielen konnte. Die Roten Teufel setzten alles auf die Karte Offensive, die Veilchen aber verteidigten kompakt und ließen nur wenig zu. Dennoch kam der zur Pause eingewechselte Spalvis zu zwei gute Kopfballchancen (64./65.), bei der Keeper Martin Männel aber goldrichtig stand. Fast schon ereignislos lief die Partie ihrem Ende entgegen. Und während für die Veilchen der 2:0-Erfolg den dritten Sieg in der aktuellen Saison bedeutet, so besiegelte aus Sicht der Lauterer die dritte Niederlage nacheinander das Aus für Coach Norbert Meier, der die anhaltende Misere folgendermaßen beschreibt: “Wir hatten auch unsere Möglichkeiten, bringen den Ball derzeit aber einfach nicht ins Tor. Wenn man ehrlich ist, hat Aue hier mit wenig viel erreicht.”

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