FC Erzgebirge Aue - SV Sandhausen 'Irgendwie unheimlich'
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Es sollte die Vorentscheidung sein, da sich beide Teams vorwiegend im Mittelfeld die Bälle zuschoben und nur selten vor das gegnerische Tor kamen. Die mit Albert Bunjaku und Mario Kvesic für Sören Bertram und Clemens Fandrich abgeänderte Startelf versuchte die erfolgreiche Taktik vom letzten Auswärtsspiel auf dem Betzenberg obendrein auch zu Hause umzusetzen, soll heißen: kompakt stehen sowie auf Konter lauern - und das als Heimmannschaft. Entsprechend blieb es in den Strafräumen ruhig. Dass es die erste Ecke der Partie erst in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit gab (45.+1), war ein deutliches Zeichen dafür. Doch gefährlich wurde dieser Standard allemal. Den Schuss von Dominik Wydra aus der zweiten Reihe konnte Höler gerade noch mit dem Kopf zur zweiten Auer Ecke klären. Auch nach der Pause agierten die Veilchen kräfteschonend und überließen dem Gast das Grün. Damit konnte Sandhausen sich ordentliche 54 Prozent Ballbesitz erspielen. Gefährlich wurden sie dadurch trotzdem nicht, denn Aue machte wenig Fehler: Linsmayers Distanzschuss flog knapp am Pfosten vorbei (49.), bei Paqaradas Versuch aus 14 Metern stand Torwart Martin Männel goldrichtig (67.) und auch den satten Schuss von Klingmann kurz vor Ultimo konnte Aues Schlussmann aus ganz spitzem Winkel zur Ecke abwehren. Somit blieb es bei der ersten Auswärtsniederlage für den SVS bzw. den zweiten Heimerfolg der Veilchen in dieser Saison. Vier Siege aus den vergangenen fünf Partien sind schon beeindruckend, aber für Auer Verhältnisse auch irgendwie unheimlich.
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