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SpVgg Greuther Fürth - FC Erzgebirge Aue 'Rückfall in die Lethargie'

Wie heißt es so schön: Das war nix. Verdient kassierten die Veilchen in ihrem fünften Auswärtsspiel die fünfte Saisonniederlage und verloren nicht nur 1:2 gegen Greuther Fürth, die damit die Rote Laterne an Kaiserslautern wieder abgeben konnten, sondern auch den mit Verdacht auf Nasenbeinbruch ausgewechselten Sören Bertram (39.). Alles in Allem ein gebrauchter Tag für den FCE, der damit die zweite Niederlage in Folge kassierte. An den gut 2.200 mitgereisten Fans und dem lila-weißen Fahnenmeer zu Beginn der Partie lag es jedenfalls nicht. Vielmehr waren es wieder Schludrigkeiten im Zweikampfverhalten und das Absprechen des unbedingten Willens, trotz des Jubiläums des 1000. Zweitligaspiel der Klubgeschichte für die Spielvereinigung, als geladener Gast doch keine Geschenke verteilen zu wollen. Es kam bekanntlich anders und so ging der Sieg der Franken insgesamt in Ordnung, da die Auer sich vor allem in der ersten Halbzeit zu sehr versteckten und über die gesamte Spieldauer zu ungefährlich waren.
Die Kleeblätter machten als Tabellenletzter auch nicht viel, glänzten jedoch mit mehr Laufbereitschaft und hatten mit Naley einen ständigen Unruheherd in ihren Reihen. Besagter Querulant ließ die Heimfans in der 40. Minute dann auch jubeln. Nach einem langen Ball von Neuzugang Hilbert setzte sich Narey im Zweikampf gegen den bereits gelb-verwarnten Fabian Kalig durch und schloss mit einem wuchtigen Drehschuss ab. Nur eine Minute zuvor musste das Trainerteam um Hannes Drews bereits einen Rückschlag hinnehmen, als Sören Bertram bei einem Zweikampf das Knie von Magyar ins Gesicht bekam und die blutende Nase nicht mehr gestillt werden konnte. Für den linken Offensivmann kam Albert Bunjaku in die Partie, der in der 78. Minute die Vorarbeit vom eingewechselten Mario Kvesic erfolgreich über die Linie drücken konnte. Es war der erste Pflichtspieltreffer des Schweizers im lila-weißen Trikot. Pascal Köpke (83.) und eben jener frischgebackener FCE-Torschütze (83.) hätten durchaus noch das Führungstor für die Veilchen schießen können. Am Ende jubelten aber die Kleeblätter, die dank Steiningers krummen Ding (87.) ihre Negativserie stoppen konnten.

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