FC Erzgebirge Aue - Jahn Regensburg 'Nazarovs Aussetzer blieb ohne Folgen'
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Ob der Coach bzw. Torwart-Trainer Max Urwantschky auch mit Martin Männel reden wird, bleibt zu hoffen. Der Keeper und Kapitän wandelt derzeit auf einem schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn. War er bei den Versuchen von Grüttner (29.), Adamyan (30.) und später Mees (75.) sensationell zur Stelle, so vertändelte der Schlussmann heute auffällig viele Bälle. Von seinen insgesamt 40 gespielten Pässe fanden nur 15 den eigenen Mann, der Rest landete vornehmlich im Seitenaus oder gleich beim Gegner. Dies alles sowie einige vermeintliche Fehlentscheidungen des Schiedsrichtergespanns trugen nicht zu einer Beruhigung der fahrigen Partie bei. Erst der mit zwei Minuten hinausgezögerte Pausenpfiff half zur Abkühlung der vornehmlich zotig aufgeheizten Auer Fanseele bei, die in der 59. Minute ins krasse Gegenteil überschwappen durfte. Dennis Kempe setzte sich auf der linken Seite durch und bediente Mario Kvesic. Der Bosnier dribbelt an der Strafraumkante entlang und bewies mit seinem platzierten Flachschuss von der Strafraumgrenze ein gutes Auge, denn SSV-Keeper Pentke war in die andere Richtung unterwegs und hat somit keine Abwehrchance. Mit der Führung im Rücken wurde bei den dezimierten Veilchen nun vieles leichter. Da ging man auch mal lange Wege, um sich den Ball wiederzuholen. Genau diese im Auswärtsspiel bei Greuther Fürth vermisste Kampfbereitschaft gepaart mit Leidenschaft und der geschlossenen Unterstützung von den Rängen erbrachte heute den nicht unverdienten dritten Heimsieg.
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