FC St. Pauli - FC Erzgebirge Aue 'Nicht schön, aber effektiv'
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Der nächste Rückschlag folgte zugleich. Nach einem kurzen Durcheinander in der Auer Hintermannschaft verlor Tobias Kempe den entscheidenden Zweikampf gegen Flum, wodurch Zander den Ball mit dem Rücken zum Tor in den Lauf von Dudziak spitzeln und dieser das Leder mit Schmackes vorbei am chancenlosen Martin Männel unter die Latte hämmern konnte (33.). Nur zwei Minuten später verhinderte Martin Männel gegen Buchtmann und im Anschluss Fabian Kalig mit einer ziemlich riskanten, aber fairen Grätsche das zweite St.-Pauli-Tor, indem er den Ball vor dem einschussbereiten Allagui zur Ecke lenkte. Nach dieser turbulenten Schlussviertelstunde im ersten Durchgang ging es zur Beruhigung in die Pause, die von beiden Mannschaften dann auf dem Feld verlängert wurde. Erst ein Zusammenprall zwischen Avevor und Christian Tiffert, der auf dem Platz getackert wurde und mit Turban weiterspielen konnte (61.), brachte wieder Leben in die Begegnung - vor allem bei Lila-Weiß. Denn sieben Minuten nach der Verletzungsunterbrechung steckte Mario Kvesic auf Pascal Köpke durch, der aus spitzem Winkel noch an Torwart Himmelmann scheiterte. Die zweite darauffolgende Ecke bekamen die Hamburger nicht geklärt, sodass Dennis Kempe den Ball zum Ausgleich über die Linie bugsierte (70.). “Wir wollten nach dem Seitenwechsel mutiger auftreten. Das haben wir getan und verdient das 1:1 erzielt”, sagte Hannes Drews. Und da die Veilchen sich durchaus mit dem Punkt anfreunden konnten und die Hausherren, denen aufgrund des Montag-Einsatzes in Sandhausen zunehmend die Kräfte schwanden, sich nur noch selten in Richtung des Auer Strafraums durchkombinierten, trudelte die Partie ihrem Ende entgegen.
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