FC Erzgebirge Aue - Arminia Bielefeld '45 Minuten lang gebettelt'
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Die Gäste, mit drei Niederlagen in Serie im Gepäck, mussten im zweiten Abschnitt mehr riskieren und bekamen darüber hinaus auch den nötigen Raum, weil die Drews-Elf einfach zu passiv agierte. Pascal Köpkes Abschluss, nach Doppelpass mit Dennis Kempe, nur knapp am rechten Giebel vorbei (57.) sollte im zweiten Abschnitt lange die Ausnahme bleiben. Ansonsten schwang die Arminia den Taktstock und fand beim Scheibenschießen zum Glück seinen Meister in Martin Männel, der Chancen von Voglsammer (58.), Börner (67.), Hartherz (67.), Staude (69., 72.), Salger (70.) und Sporar (71.) quasi im Minutentakt verhinderte. Aues Konterchancen verpufften relativ früh, der DSC holt sich beinahe jeden Ball - bis auf den in der 82. Minute. Da wurde Pascal Köpke steil geschickt, der wiederum den eingewechselten Sören Bertram bediente. Am Arminia-Torhüter Ortega brachte der Vier-Tore-Mann das Leder noch vorbei, scheiterte aber schlussendlich am Innenpfosten, von wo aus die Kugel zurück ins Spielfeld sprang. Das wäre durchaus die Entscheidung und der vierte Heimdreier gewesen. Es sollte anders kommen: Mit einem Abschlag, den Klos per Kopf auf Voglsammer verlängerte, überspielte Bielefeld die komplette Auer Defensive und kam so zum hochverdienten Ausgleich (90.+2). Am Ende standen 21 zu 10 Torschüsse zugunsten der Ostwestfalen, die demzufolge auch als Sieger vom Platz hätten gehen können. Nichtsdestotrotz springen beide Teams durch die Punkteteilung wieder in die obere Tabellenhälfte auf Platz 7 bzw. Platz 8, welche durch einen eventuellen Ingolstädter Punktgewinn aber wieder einen Platz verlieren könnten. Doch viel wichtiger: Mit nun jeweils 18 Zählern haben beide Teams fast schon die Hälfte der ominösen 40 Punkte erreicht. Damit kann man zufrieden sein.
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