FC Erzgebirge Aue - Eintracht Braunschweig 'Täglich grüßt das Murmeltier'
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In der 35. Minute hatten die Gäste die Partie dann gedreht. Malcolm Cacutalua und Dennis Kempe wurden von Kumbela vernascht, Braunschweigs Routinier erzielte abgezockt mit einem Schuss ins linke Eck die Führung (35.), welche die Drews-Elf zuvor selbst hätte machen können. Während Dimitrij Nazarovs Versuch aus zehn Metern zentraler Position noch abgefälscht wurde (19.), fehlte bei Christian Tifferts Freistoß aus 20 Meter nicht viel. Der Ball flog nur knapp über das Toreck hinweg (33.) bzw. bei deiner ähnlichen Situation in der 42. Minute lenkte BTSV-Keeper Fejzic ihn über die Latte. Auch im zweiten Durchgang blieb die Partie äußerst temporeich, aber mit überschaubaren Offensivbemühungen - bis zur Entscheidung durch Abdullahi: Nach eigenem Eckball kontert Braunschweig, das gelbbelastete Geburstagskind John-Patrick Strauß zog gegen den bulligen Eintracht-Stürmer den Kürzeren und konnte nur noch zusehen, wie die Kugel ein drittes Mal im Auer Tor einschlug (71.). Und wäre in der 80. Minute nach der gefühlt hundertsten monoton ausgeführten Ecke der Kopfball von Dennis Kempe nicht durch Fejzics Parade geklärt worden, sondern zum Anschlusstreffer avanciert, wäre es sicherlich zu einer hitzigen Schlussphase gekommen. Doch so sollten zu den minimalistischen 22 Gegentreffern der momentan besten Abwehr der Liga keiner mehr hinzukommen. Für die Veilchen wächst der Druck bei nur einem Sieg aus den vergangenen neun Partien merklich. Am Freitag gehst es nach Nürnberg zum Tabellenzweiten - sicherlich nicht das begehrte Ventil, um diesen abzulassen.
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