SV Sandhausen - FC Erzgebirge Aue 'Verlierer des Spieltages'
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Zehn Minuten nach dem Seitenwechsel bekam die bis dato mit nur 21 Gegentreffern beste Abwehr der Liga erste Risse. Für den einfach hoch und weit nach vorne gedroschenen Ball von Dennis Kempe fühlte sich weder Abwehrmann Knipping noch Paqarada zuständig, Pascal Köpke rauschte dazwischen und versenkte die Kugel mit links im Tor von Schuhen (54.) zur glücklichen Führung für die Veilchen, die wiederum das Momentum nicht nutzten, gegen verunsicherte Hausherren alles andere als nachsetzten und sich hinten einigelten. So kam die Kocak-Elf nicht nur aus ihrem kurzem Tief, sondern auch zum Ausgleich, der, wie die Auer Führung, aus einer Schlafeinlage heraus entstand. Dominik Wydra verlor zunächst den entscheidenden Zweikampf gegen Sukuta-Pasu, im Anschluss fühlte sich niemand für Gislason zuständig, sodass dieser völlig blank keine Probleme hatte, den Ball im Tor von Martin Männel unterzubringen (69.). Wie gewonnen, so zerronen! Zwar haben die Veilchen auch im vierten Spiel in Serie nicht verloren (1S/3U/0N) und in diesem Zeitraum einen überdurchschnittlich guten Punkteschnitt von 1,5 erarbeitet, da aber die Konkurrenz im Abstiegskampf dreifach punktete, droht nach der Montagspartie dennoch der Abstiegs-Relegationsplatz. Verrückt oder einfach gesagt: Aue ist der Verlierer des Spieltages.
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