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FC Erzgebirge Aue - SpVgg Greuther Fürth '500-Punkte-Marke geknackt'

Diese Montagspartie war schon richtungsweisend. Klar gibt es noch sieben weitere Spiele, um fleißig Punkte zu sammeln, damit man am letzten Spieltag über dem ominösen Strich steht, doch jene drei Zähler waren auch wichtig fürs Selbstvertrauen und dienten zum Spannungsabbau. Nach fünf Partien in Folge ohne Niederlage, in denen aber nur ein Sieg gelang und Aue sukzessive in den Keller rutschte, musste einfach der nächste Dreier her. Mitentscheidend war hierbei eine überzeugend gespielte erste Halbzeit, in der toremäßig viel mehr drin war. Zwar erzielten Pascal Köpke (33.) und Malcolm Cacutalua (41.) in Abstaubermanier die Zwei-Tore-Führung, doch scheiterten zuvor Dimitrij Nazarov an Gästekepper Burchert (9.) sowie am Pfosten (33.), dann Pascal Köpke an Maloca (25.) und Ridge Munsy am nächsten Abwehrbein (41.). Dementsprechend stand nach einem engagierten Auftritt der Drews-Elf nur ein 2:0 zur Pause an der Anzeigetafel. Zum Glück möchte man sagen, denn bekanntlich endeten fünf der bisherigen 13 Spiele, in denen die Veilchen mit einem Tor führten, remis bzw. eines sogar in einer Niederlage.
Jedenfalls spielte es sich mit den zwei Toren im Rücken deutlich leichter. Vielleicht zu leicht, denn Ridge Munsys kläglicher Versuch das dritte Tor zu erzielen, ließ bei vielen der 8.700 Zuschauer fassungslose Blicke zurück, da der Stürmer die Köpke-Hereingabe vier Meter vor dem Tor stehend noch übers Quergebälk jagte (54.). Auch der Passgeber selbst konnte in der 84. Minute den Deckel nicht drauf machen, scheiterte am Fürther Schlussmann. So blieben die Kleeblätter im Rennen, kamen durch Narey zum späten Anschluss (86.), weshalb die Schlussminuten nichts für schwache Nerven waren. Aber gemeinsam mit dem euphorisch-enthusiastischem Publikum wurde auch das überstanden und der sechste Heimsieg eingefahren. Durch den 499., 500. und 501. Punkt in der Zweitligageschichte der Veilchen ist der Anschluss an das verdammt enge Mittelfeld wieder hergestellt. Und wenn man bedenkt, dass die kommende Begegnung zwischen Regensburg (40 Zähler) und Aue (33) ein Duell zwischen dem Liga-Vierten und dem 16. bedeutet, dann weiß man, wie eng es in der Liga wirklich zugeht.

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