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Jahn Regensburg - FC Erzgebirge Aue 'Drei lila-weiße Eier zu Ostern'

Ein Spieltag mit allerlei Rekorden. Zunächst hat Aues Serie von sieben ungeschlagenen Partien infolge weiterhin Bestand. Nur in der Saison 2010/11 und 2003/04 hat man zehn (7S/3U/0N) bzw. acht Spiele (6S/2U/0N) ohne Niederlage überstanden. Des Weiteren gelang heuer am Ostersonntag nach neun sieglosen Duellen in der Fremde mit drei geschossenen Toren der höchste Auswärtsdreier der Saison. Und wie immens wichtig der erste Auswärtserfolg im Jahr 2018 war, sieht man an der Tabelle. Zwischen dem Viertplatzierten und dem Abstiegsrelegationsplatz liegen gerade mal sechs Zähler. Die Veilchen und vier weitere Vereine haben 36 Punkte inne. In der Zweitliga-Historie stiegen insgesamt nur drei Mannschaften mit dieser Punktzahl ab. Allerdings hat die Drews-Elf mit das schlechteste Torverhältnis vorzuweisen, was der Coach nach dem Spiel zwar mit bemängelte, doch das “wäre das i-Tüpfelchen gewesen.” Denn auch so hatte seine auf eine Position veränderte Mannschaft und die rund 3.000 mitgereisten Schlachtenbummler reichlich zu feiern. Bereits in der zweiten Minute ergab sich die erste gute Chance für Aue: Nach einem Zuspiel von Dimitrij Nazarov auf Ridge Munsy scheiterte der Schweizer Stürmer aus spitzem Winkel noch am Regensburger Torwart. Doch schon mit dem zweiten Angriff gingen die Veilchen in Führung: Mit einem Klasse-Pass von Dimitrij Nazarov war Calogero Rizzuto auf der rechten Seite durch, jagte im Anschluss die Kugel quer durch den Strafraum, wo am äußersten Eck Pascal Köpke viel Zeit hatte, sich den Ball fußgerecht herzurichten und so sein achtes Saisontor im langen Toreck verwandeln durfte (27.).
Kurz vor der Pause setzte Lila-Weiß noch einen drauf. Erneut hatte Dimitrij Nazarov eine Aktie dran. Der Nationalspieler Aserbaidschans bediente Ridge Munsy, der tanzte George und Sörensen aus und hämmerte den Ball zum 2:0 für die Auer ins Netz (43.). Nach dem Wiederanpfiff spielten die Gefühle für kurze Zeit mal Achterbahn. Erst scheiterte Ridge Munsy freistehend vor dem Regensburger Tor an sich selbst (47.), dann schockte Knoll mit einem abgefälschten Freistoß zum 1:2-Anschlusstreffer (50.), ehe Pascal Köpke, von Philipp Riese sensationell auf Reisen geschickt, mit seinem Premieren-Doppelpack mitten in der Regensburger Drangphase alles klar machte (57.). “Wenn du einen Lauf hast, gehen die Dinger wieder rein”, grinste der Doppeltorschütze, der damit fünf seiner neun Tore in den vergangenen fünf Partien erzielte. Das verzweifelte Regensburg bemühte sich weiterhin das Spiel zu drehen und ermöglichte dadurch den Veilchen auch eine schier überdurchschnittliche Anzahl an Kontermöglichkeiten, welche allesamt fast schon kläglich vergeben wurden, so dass es beim 1:3 bis zum Ende blieb. Wie gesagt, der wohl einzige Kritikpunkt in einem ansonsten souveränen Auftritt aller Beteiligten. Frohe Ostern.

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