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FC Erzgebirge Aue - 1. FC Magdeburg 'Sommerfußball im 70. Duell'

Erzgebirge Aue und Aufsteiger 1. FC Magdeburg haben nach ihren jeweiligen Auftaktniederlagen in der Vorwoche den ersten Punkt der Saison geholt. Die beiden Traditionsklubs trennten sich nach einem Spiel ohne große Höhepunkte 0:0, blieben vor allem offensiv vieles schuldig und haben daher noch reichlich Luft nach oben. Mit neuem Personal wollte Aues Coach Daniel Meyer der bereits beim Unionspiel ausgemachten Offensivschwäche entgegenwirken und rotierte gleich auf vier Positionen. Allerdings rückten für Clemens Fandrich, Dimitrij Nazarov, Malcolm Cacutalua (alle Bank) und Robert Herrmann (nicht im Kader) die defensiveren Dennis Kempe, Nicolai Rapp, Dominik Wydra sowie Neuzugang Pascal Testroet in die Startelf. Der Mittelstürmer, der von Dynamo Dresden kam, war erst am Dienstag verpflichtet worden.
Vor 13.300 Zuschauern im Erzgebirgsstadion ließen es beide Teams zunächst an Spielkultur missen. Nickelige Zweikämpfe waren an der Tagesordnung, die Torchancen rar gesät. In der 16. Minute konnten sich die Veilchen einmal durch die Magdeburger Defensivabteilung kombinieren. Jan Hochscheidt spielte den Ball in den Lauf von Sören Bertram, der frei vor FCM-Torhüter Fejzic auftauchte und die Kugel über die Linie drückte. Allerdings hatte der Schiedsrichter-Assistent Christian Leicher vorher auf Abseits entschieden - eine knifflige Entscheidung. Nach etwas mehr als einer halben Stunde stand das erste Mal Pascal Testroet im Blickpunkt. Eine Hereingabe von der rechten Seite nahm der Stürmer technisch gekonnt an, drehte sich um die eigene Achse, um sofort abzuschließen. Der Ball flog nur knapp am Magdeburger Kasten vorbei (33.). Die Gäste strahlten vor der Pause so gut wie keine Gefahr vor dem Tor von Aues Schlussmann Martin Männel aus. Und bis auf Becks Kopfball, der acht Minuten nach Wiederanpfiff das Gehäuse um zwei Meter verfehlte, sollte es an dem Tag mit Magdeburger Offensivbemühungen gewesen sein. Allerdings darf man nicht mit dem Finger auf andere zeigen, wenn Lila-Weiß selbst mit Abschlüssen geizt. Es fehlte einfach an Ideen und Bewegung im eigenen (Heim)spiel. Der in Überzahl überhastete Abschluss vom zur Pause für Jan Hochscheidt eingewechselten Clemens Fandrich (58.) sowie der kurz zuvor schwach geschossene Kvesic-Freistoß aus gut 25 Metern, zeugten auch nicht gerade von Souveränität. Mit dem Kempe-Kopfball, den Fejzic mit den Fingerspitzen zur Ecke abwehren konnte (70.), sind alle vermeintlichen Möglichkeiten und Halbchancen angesprochen, was schlussendlich im 70. Duell in einem magerkostigen 0:0 endete.

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