FC Erzgebirge Aue - 1. FSV Mainz 05 'Und täglich grüßt das Murmeltier'
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Der Coach hoffte zugleich, dass Mainz das Spiel machen wird und so Räume fürs Kontern entstehen würden. Diese Taktik hatte allerdings nur bis zur dritten Spielminute Bestand, da Niakhaté von FIFA-Schiedsrichter Felix Zwayer mit der Roten Karte belegt wurde. Vorausgegangen war ein Foul am durchgebrochenen Auer Stürmer Sören Bertram kurz vor der Strafraumgrenze, welches Zwayer als Notbremse und damit schnellstem Platzverweis in der Geschichte des DFB-Pokals wertete. “Und so mussten wir dann das Spiel machen, was ungewohnt war. Wir hatten bei Ballbesitz keine guten Lösungen. Der eine hat sich auf den anderen verlassen, und die Kontersicherung war in Konsequenz nicht gut. Mainz konnte aus der Umschaltbewegung kommen, das kam ihnen entgegen, dazu waren sie sehr effizient”, versuchte Daniel Meyer die Anfangsminuten und das erste Gegentor zu analysieren, welches nach einem Ballverlust seiner Mannen an der eigenen Grundlinie entstand und über Baku und Maxim endete. Der Rumäne ließ zwei Gegenspieler aussteigen und traf mit einem Flachschuss ins Tor (33.). Die kalte Dusche für den FC Erzgebirge, der offensiv bemüht, aber in seinen Mitteln arg begrenzt agierte. Mit Ausnahme eines Schusses an das linke Außennetz von Sascha Härtel (13.), welcher sein Pflichtspieldebüt für Aue feierte, ließ die Mainzer Hintermannschaft in der ersten Halbzeit keine weiteren Chancen zu.
Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Hausherren den Druck mit schnellen und direkten Kombinationen auf die Außen. Fast mit Erfolg, doch 05er-Torhüter Müller verhinderte mit zwei Paraden bei Schüssen von Clemens Fandrich (49.) und dem eingewechselten Jan Hochscheidt (55.) den Ausgleich. Mittenrein in die verheißungsvolle Phase fiel das zweite Tor für Mainz. Maxim spielte genau in die Nahtstelle der Dreierabwehrkette zu Joker Quaison, der abgezockt flach einschiebt (59.). Der Vorlagengeber sorgte sechs Minuten später mit seinem zweiten Treffer für die Vorentscheidung. Nach 2001 und 2012 ist der 1. FSV Mainz 05 auch im DFB-Pokal 2018 für den FCE eine zu große Nummer, denn mehr als der späte Anschlusstreffer durch Neuzugang Pascal Testroet, der die Kugel sehenswert annahm und mit links ins obere Eck verwertetet (83.), sprang für das Team von Trainer Daniel Meyer nicht heraus. “Wir haben viel Aufwand betrieben, waren vor dem Tor aber nicht gefährlich genug. Bei den Gegentreffern haben wir uns zu naiv angestellt. Dass wir am Ende mit leeren Händen dastehen, ist brutal frustrierend”, so ein ernüchterter Coach, der hoffentlich gemeinsam mit allen Mitwirkenden noch die Kurve bekommt. Am besten gleich am kommenden Samstag gegen seinem ehemaligen Arbeitgeber und Erstliga-Absteiger 1. FC Köln.
Spielbericht
Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Hausherren den Druck mit schnellen und direkten Kombinationen auf die Außen. Fast mit Erfolg, doch 05er-Torhüter Müller verhinderte mit zwei Paraden bei Schüssen von Clemens Fandrich (49.) und dem eingewechselten Jan Hochscheidt (55.) den Ausgleich. Mittenrein in die verheißungsvolle Phase fiel das zweite Tor für Mainz. Maxim spielte genau in die Nahtstelle der Dreierabwehrkette zu Joker Quaison, der abgezockt flach einschiebt (59.). Der Vorlagengeber sorgte sechs Minuten später mit seinem zweiten Treffer für die Vorentscheidung. Nach 2001 und 2012 ist der 1. FSV Mainz 05 auch im DFB-Pokal 2018 für den FCE eine zu große Nummer, denn mehr als der späte Anschlusstreffer durch Neuzugang Pascal Testroet, der die Kugel sehenswert annahm und mit links ins obere Eck verwertetet (83.), sprang für das Team von Trainer Daniel Meyer nicht heraus. “Wir haben viel Aufwand betrieben, waren vor dem Tor aber nicht gefährlich genug. Bei den Gegentreffern haben wir uns zu naiv angestellt. Dass wir am Ende mit leeren Händen dastehen, ist brutal frustrierend”, so ein ernüchterter Coach, der hoffentlich gemeinsam mit allen Mitwirkenden noch die Kurve bekommt. Am besten gleich am kommenden Samstag gegen seinem ehemaligen Arbeitgeber und Erstliga-Absteiger 1. FC Köln.
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